Die Gutachter haben ihre Arbeit der Plettenberg-Workshopgruppe vorgestellt. Es geht um die Erweiterung des Holcim-Kalksteinbruchs. Foto: Holcim Foto: Schwarzwälder-Bote

Holcim: Plettenberg-Workshopgruppe hat getagt

Dotternhausen . Fünf von insgesamt acht Gutachten zur Süderweiterung des Kalksteinbruchs auf dem Plettenberg sind nun den Mitgliedern der Workshopgruppe Plettenberg vorgestellt worden.

Holcim hatte zu diesem Treffen Vertreter des Landratsamts, der Naturschutzverbände, des Albvereins und der Standortgemeinden ins Werkforum eingeladen. "Es steckt sehr viel Arbeit in den Gutachten drin", so Werksleiter Dieter Schillo. Dies zeigte sich dann auch schnell in den einzelnen Präsentationen, die verschiedene Szenarien in Betracht ziehen.

Dieses erste von mehreren Treffen, die in diesem Jahr folgen werden, zeige, wie breit das Themenspektrum sei. Es reiche von den Auswirkungen auf das Mikroklima, der Lärmbeurteilung, der "Fühlbarkeitsschwelle" von Sprengungen bis zum Abbau in der Nähe der Albvereinshütte.

Die den Gutachtervorstellungen folgenden Diskussionen waren laut Holcim geprägt von gegenseitigem Respekt und zeigten, wo die Interessen liegen und wo es noch Informationsbedarf gibt.

Durch das straffe Nachmittagsprogramm führte der Moderator und Experte für Nachhaltigkeit und Biodiversität, Stefan Rösler.

Werksleiter Dieter Schillo bedankte sich bei allen Teilnehmern für die aufgeschlossene Runde und betonte: "Wie genau die Rekultivierung aussieht, entscheiden wir gemeinsam. Sie sind die Fachleute und haben die Möglichkeit mitzugestalten."

Im Rahmen des Genehmigungsverfahrens im Herbst 2016 wird Holcim die Gutachten der Öffentlichkeit vorstellen.

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