Anfangs sieht es noch nach einem Unentscjhieden aus...  Foto: Ungureanu Foto: Schwarzwälder-Bote

Beim Bürgerentscheid zum künftigen Kalksteinabbau durch Holcim auf dem Plettenberg haben

Dotternhausen - Beim Bürgerentscheid zum künftigen Kalksteinabbau durch Holcim auf dem Plettenberg haben 57,25 Prozent mit "Nein" gestimmt. Die Grenzen des Abbaugebiets müssen neu verhandelt werden.

Jubel auf der einen, Enttäuschung auf der anderen Seite: Die meisten Dotternhausener haben gegen die vom Gemeinderat beschlossene Maximalgrenze des Abbaugebiets gestimmt. Die BI Pro Plettenberg mit Sprecher Martin Stussak und die "Bürger für einen verträglichen Kalksteinabbau" um Ex-Bürgermeister Norbert Majer hatten für ein "Nein" beim Bürgerentscheid geworben, um den Plettenberg vor der endgültigen Zerstörung zu schützen.

Bürgermeisterin Monique Adrian hatte an die Bürger appelliert, zur Wahl zu gehen und dem Gemeinderat das Vertrauen auszusprechen. Auch Landrat Günther-Martin Pauli hatte für ein vertrauensvolles Miteinander geworben.

Die Bürger mussten beim Bürgerentscheid die Frage "Sind Sie für den Vorschlag des Gemeinderats zur Festlegung der Maximalgrenzen für die Erweiterung des Kalksteinbruchs als Verhandlungsgrundlage mit dem Zementwerk?" mit Ja oder Nein beantworten. Wahlberechtigt waren rund 1500 Bürger, insgesamt wurden 1076 Stimmen abgegeben. Sechs davon waren ungültig; 616 haben mit Nein gestimmt. "Der Bürgerentscheid ist zustandegekommen", erklärte Bürgermeisterin Monique Adrian nach Bekanntgabe des Ergebnisses

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