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Dotternhausen Eine Heimat für gefiederte Neubürger

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Sitzt, passt, wackelt und hat Luft: Die Vögel können ihr neues Heim beziehen.Fotos: Schatz Foto: Schwarzwälder Bote

Die Gemeinde Dotternhausen bemüht sich derzeit um neue Einwohner, dieses Mal allerdings um gefiederte: Zahlreiche Nistkästen werden jetzt aufgehängt.

Dotternhausen. Die Gemeinde Dotternhausen will sich mit dieser Maßnahme einmal mehr für die Natur engagieren. Daneben bleibt die Obstbaumpflege weiterhin ein wichtiges Thema. Sie wird auch künftig vom Land gefördert.

Die Aktion war vor einigen Jahren von der Bürgermeisterin Monique Adrian ins Leben gerufen worden. Für Naturschutzmaßnahmen macht sich jetzt auch der Amtsverweser Alfons Kühlwein stark. Vor zwei Jahren hat er die Ausbildung zum Baumfachwart absolviert, und er legt großen Wert auf die Streuobstpflege.

Die Bauhofmitarbeiter Achim Frey, Thomas Gapp, Marc Meyer, Klaus Rudek und Frank Siedler haben zahlreiche Nistkästen angefertig, immer dann, "wenn es zwischen den anfallenden täglichen Arbeiten etwas Luft gab", sagt der Bauhofleiter Damir Bauman. Nistkästen aufzuhängen sei aktive Naturschutzarbeit, fügt er hinzu. Heimischen Vogelarten würden damit Nisthilfen und im Winter sogar Schlafstuben angeboten.

Der Bauhofmitarbeiter Frank Siedler brachte Nistkästen auf dem Schulgelände an. Bisher wurden rund 80 Kästen im Dorf aufgehängt, so Bauman. Alle wurden registriert, denn jährlich sollen diese gereinigt werden.

Natürlich seien Nistkästen vor allem als Bruthilfe für Vögel im Frühjahr gedacht. Dass sie auch im Winter wichtige Aufgaben erfüllen, sei weniger bekannt, weiß Siedler.

Dabei böten sie nicht nur Vögeln, sondern auch kleinen Säugetieren und Insekten ein schützendes Heim: Meisen, Kleiber, Eichhörnchen und Schmetterlinge – selbst die wetterbeständigsten "Outdoor-Profis" schätzten eine warme Schlafstube. Manchem Vogel könne die Nisthilfe im Winter sogar das Leben retten, zumal die natürliche Baumhöhlen immer seltener würden.

"Mit der Aktion wollen wir das Bewusstsein für die Natur stärken und die Bürger animieren, selbst aktiv zu werden", betont Bauhofleiter Bauman und freut sich auf den zukünftigen Einwohnerzuwachs.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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