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Dotternhausen "Ein Schelm, der Böses dabei denkt"

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Die Vorsitzende Ringwald und Bürgermeisterin Adrian sollten bei der Wahrheit bleiben. Wenn ein unbefangener Zeitungsleser den Bericht über die Hauptversammlung des Albvereins liest, muss er annehmen, dass die ehrenamtliche Arbeit auf dem Plettenberg torpediert wird.

Die belegbaren Fakten beweisen, dass sich die Situation anders darstellt. Die Pflegeaktion wurde nur mit dem ehrenamtlichen Naturschutzbeauftragten besprochen. Bei der Pflegeaktion war er nicht anwesend. Mit dem Landratsamt war die Aktion nicht abgesprochen. Es ist verwunderlich, dass die Vorsitzende als Mitarbeiterin des Umweltamts dies hätte auf dem kleinen Dienstweg abklären können. Vor allem auch deshalb, weil Teile des Naturschutzgebietes betroffen waren. Im übrigen hat der Kreisbiologe die Aktion bei einem Vororttermin als nicht glücklich bezeichnet. Gut zu wissen ist auch, dass die Hauptarbeit von Holcim durch eigene Mitarbeiter und Geräte und vom Gemeindebauhof sowie einem ehemaligen Holcim-Mitarbeiter durchgeführt wurde. Auch Schäfer Strobel hat mitgeholfen. Vom Albverein selbst wurde die Aufsicht geführt. In Anbetracht dessen, dass die Pflegemaßnahme in der geplanten neuen Abbaufläche und im Naturschutzgebiet durchgeführt worden ist, wäre mehr Sensibilität angebracht gewesen. Hatten Holcim und die Gemeinde ein Interesse daran, dass die Pflanzenwelt und Nistplätze seltener Vögel durch den Eingriff und das unnötige Mulchen zerstört werden?

Es stimmt, dass Rolf Uttenweiler in früheren Jahren auch Pflegemaßnahmen gemacht hat. Diese waren jedoch mit dem Landratsamt und der Bezirksstelle für Naturschutz beim RP abgestimmt.

Der Pflegetrupp des RP hat die Sägearbeiten übernommen. Der Albverein hat dann die Wachholderbüsche von der Fläche entfernt. Ein Abmulchen der Fläche wurde nie vorgenommen. Allerdings stand auch keine Erweiterung des Kalksteinbruchs an.

Auch muss man wissen, dass der Zeitungsbericht von einem Holcim-Mitarbeiter geschrieben wurde und die Albvereinsgruppe in Dotternhausen sich nicht für den Erhalt eines kleinen Teils der schützenswerten Plettenberghochfläche einsetzt, sondern für die von Holcim geforderten Maximalgrenzen. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Siegfried Rall | Dotternhausen

 
 

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