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Dotternhausen Die FDP will Plettenberg bewahren

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Mitglieder des FDP-Kreisverbands haben den Plettenberg und die Fläche des geplanten Kalksteinabbaus besucht. Foto: Helber Foto: Schwarzwälder Bote

Mitglieder des FDP-Kreisverbands Zollernalb haben sich zu einem aufschlussreichen Spaziergang auf dem Plettenberg getroffen. Sie waren erschrocken über das Ausmaß des geplanten Kalksteinabbaus.

Dotternhausen. Siegfried Rall führte die Gruppe zu den beeindruckenden, mit seltenen Pflanzen bewachsenen Magerwiesen und zur Heidelandschaft. Er wusste vieles über die schützenswerte Hochfläche zu berichten. Die Teilnehmer beobachteten schwarze und rote Milane und hörten die seltene Heidelerche singen. Es leben weitere seltene Vogelarten wie Steinschmätzer, Braunkehlchen oder Berglaubsänger auf dem Plettenberg, die bisher nicht bekannt waren. Daneben konnte die charakteristische Pflanzenwelt mit Wolfsmilch oder dem besonders geschützten Gelben Enzian bewundert werden.

Neben den Schönheiten der Hochfläche ging es auch um die Hauptsorgen der Bevölkerung wegen der Erweiterung des Steinbruchs. Im Frühjahr wurden große Teile der typischen, besonders geschützten Eiben und die für die äußerst seltenen Vogelarten wichtigen Büsche gerodet. Das Landratsamt Zollernalb hatte bereits im November 2017 mit einer Verordnung 8,6 Hektar für die jetzt beabsichtigte Erweiterungsfläche aus dem Landschaftsschutzgebiet herausgenommen. Die Teilnehmer schritten mit Interesse die geplanten Grenzen ab, die circa 25 Jahre zum Kalksteinabbau ausreichen und jetzt genehmigt werden sollen. Jedoch will der Steinbruchbetreiber Holcim später eine weitere ähnlich große Fläche zusätzlich abbauen.

Die Gruppe war schon erschrocken über den großen Umfang der jetzt geplanten Abbaufläche. Mit dieser müsse endgültig Schluss des Abbaus sein, und es dürfe keine Genehmigung weiterer Abbauflächen erfolgen, so die Stimmung. Aus der Gruppe kamen Fragen, ob die jetzt geplante Abbaufläche nicht sogar etwas kleiner gehalten werden könnte. Der Rest müsse dringend unter unwiderruflichen Naturschutz gestellt werden und für den weiteren Abbau unantastbar sein. Gefragt wurde unter anderem, wer alles vom Verkauf des Kalksteins profitiert, der auch in die Schweiz gehen soll.

Bei weiteren Fragen ging es um die nachhaltige Renaturierung und ob entsprechende Rücklagen gebildet worden seien. Es wurde auch befürchtet, dass aufgrund des geringen Abstands zum Trauf die Ränder abbrechen und einstürzen könnten. Die Gefahr der Zerstörung der typischen Bergsilhouette wurde als groß angesehen.

Ein weiteres Problem ist die Müllverbrennung zum Brennen des Zements. Dabei entstehen Abgase, die Giftstoffe enthalten können. Hier werden permanente Messungen gefordert. Beim Diesel habe es eine unzulässige Abschaltautomatik gegeben; Die Kreis-FDP befürchtet, dass es sich bei den Abgasen der Müllverbrennung ebenso verhalten könnte. Bekanntlich wehe der Wind meist von Westen, dies sollte den betroffenen Gemeinden und Bürger zu denken geben. Die Partei vermisst den "Aufschrei" der "wirklichen" Natur- und Umweltschützer und der Politiker: "Die FDP Zollernalb fordert eine konsequente Kontrolle und Transparenz zu den Vorgängen auf dem Plettenberg und um die Müllverbrennung."

 
 

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