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Dotternhausen "Die Bürger von etwas Neuem begeistern"

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Bürgermeister-Kandidat Eduard Brekardin gefällt der Dotternhausener Marktplatz mit Blick aufs Rathaus und die Kirche. Er will die Bürger für neue Ideen begeistern.Foto: Visel Foto: Schwarzwälder Bote

Bürgermeister-Kandidat Eduard Brekardin schwebt für Dotternhausen, so er denn gewählt wird, etwas Neues vor: "Eine Art ›Silicon Valley‹ als Kompetenzzentrum", wobei er aber nicht nur auf High-Tech-Unternehmen setzt.

Dotternhausen. Sollte der 41-Jährige gewählt werden, würde er sofort von Zimmern ob Rottweil nach Dotternhausen ziehen: "Die Koffer sind schon gepackt", sagt er und lacht. Die Gegend ist ihm nicht fremd, weil er ein Haus in Schömberg besitzt.

Als er in der Zeitung gelesen habe, dass Dotternhausen einen neuen Bürgermeister suche, habe er sich spontan dazu entschlossen, sich zu bewerben. "Ich habe mir gleich ein Handbuch für Bürgermeister gekauft", um zu erfahren, "was man für solch ein Amt braucht". Dabei habe er festgestellt: "Ich erfülle die Kriterien."

Es reize ihn, viel mit Menschen zu tun zu haben, erinnert er an seine Zeit bei der Lebenshilfe in Schwenningen. Aber auch bei seiner jetzigen Tätigkeit in einem Autohaus in Rosenfeld, wo er zuständig für den Verkauf und die Organisation sei, komme ihm diese Eigenschaft zugute.

"Bürgermeister ist kein Lehrberuf", sagt er, "sondern Berufung." An dem Amt gefalle ihm, dass man es mit vielen unterschiedlichen Aufgaben zu tun habe, etwas anstoßen und mit seinem Tun und Handeln auch etwas hinterlassen könne. Er sieht sich bei der Wahl als ein "Kandidat vom Ländle für die Gemeinde: Von hier, für hier", sagt er. Als Bürgermeister gelte es, die Rechtslage zu beachten, aber zugleich auch Spielräume für kommunales Handeln im Interesse der Bürger zu erkennen und zu nutzen. Ein Schultes sei nicht nur ein Vermittler und Entscheider, sondern in erster Linie auch ein "Mitbürger" in der Gemeinde. Brekardin: "Das Miteinander zählt." Er beschreibt sich als "menschlich, loyal und zuverlässig".

Seine Zielsetzung als Bürgermeister ist die Senkung der Gewerbesteuer, um neue Gewerbetreibende ansiedeln und weitere Arbeitsplätze schaffen zu können. Dabei schwebt ihm eine Art Kompetenzzentrum vor, angelehnt an das Silicon Valley in Kalifornien, in dem Menschen lehren und von einander lernen. Dabei gehe es nicht nur um Technikfirmen, sondern um das gesamte Wirtschaftsspektrum, einschließlich der Landwirtschaft: "Wir müssen einen Raum schaffen, in dem das vorhandene Wissen weitergegeben werden kann. Denn: "Wissen ist unsere Zukunft."

Des Weiteren setzt er sich für bezahlbaren Wohnraum und neue Bauplätze ein, damit "die Gemeinde wächst und attraktiv bleibt". So kann er sich im geplanten Baugebiet Killwiesen auch Seniorenwohnen vorstellen. Neben der Ausweisung neuer Wohn- und Gewerbegebiete müssten jedoch auch die vorhandenen Leerstände und Brachflächen einbezogen werden. Außerdem gelte es, die Freizeit- und Tourismus-Einrichtungen zu stärken. So schwebt ihm die Einrichtung von "Mitfahrbänkle" für ältere und nicht mobile Mitbürger vor, damit diese nicht auf den ÖPNV angewiesen seien: "Außerdem kommen die Leute dabei auch ins Gespräch miteinander."

"An erster Stelle stehen für mich die Kinder und Familien", sagt er Daher sei es wichtig, den Kindergarten zu vergrößern und weitere Betreuungsformen anzubieten. Auch der Neubau des Bauhofs sei nötig sowie die tatkräftige Förderung der Vereine und des Ehrenamts in der Gemeinde. Als Bürgermeister würde er sich auch dafür einsetzen, einen Konsens zwischen NUZ, Gemeinde und Holcim zu finden, mit dem alle Beteiligten leben können. Dazu müsse überlegt werden, wie die Emissionen des Zementwerks reduziert werden können.

Als Hobbys gibt Eduard Brekardin, der seit zwölf Jahren mit seiner Lebensgefährtin zusammenlebt, das Restaurieren von Oldtimern und das Kochen an. Da er in Moldawien geboren wurde, liegt ihm neben der schwäbischen auch die russische Küche am Herzen. Beim Kochen gehe es um Verantwortung, Leidenschaft und darum, etwas Neues auszuprobieren: "Diese Tugenden sind auch im Amt des Bürgermeisters gefragt."

 Eduard Brekardin verzichtet wegen Corona auf öffentliche Veranstaltungen, kommt aber gerne mit den Bürgern ins Gespräch – etwa beim Verteilen seiner Wahlflyer. Das Vorstellungsvideo hat er bereits gedreht. Weitere Infos gibt es auf seiner Homepage www.eduard-bre kardin.de.

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