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Dotternhausen Das Zementwerk und der Klimaschutz

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Debatte im Zementwerk: Schüler diskutieren dort mit Holcim-Vertreter über Klimaschutz. Foto: Privat Foto: Schwarzwälder Bote

Die Schülerinnen und Schüler der Protestbewegung "Fridays for Future" suchen den Dialog mit dem Zementwerk Holcim. Bei einer gemeinsamen Diskussionsveranstaltung haben beide Seiten das Thema Klimaschutz besprochen.

Dotternhausen. Das Unternehmen Adribo, spezialisiert auf modernes Konfliktmanagement, hat nun einen Dialog zwischen der Firma Holcim und den Akteuren beziehungsweise Organisatoren des "Fridays for Future" in Balingen moderiert. Das erklärte Ziel des Dialoges war es, wichtige Themen rund um das Zementwerk und den Klimaschutz zu diskutieren.

Die Schülerinnen und Schüler sammelten hierfür den Diskussionsstoff. Sie fragten beispielsweise nach dem Kohlenstoffdioxid-Ausstoß des Dotternhausener Werks, nach den Möglichkeiten, diese zur verringern, nach dem Einsatz von Ersatzbrennstoffen, der vorhandenen Filtertechnik, der Ölschieferaufbereitung sowie nach aktuellen Forschungs- und Entwicklungsfortschritten in den Bereichen Zement und alternative Baustoffe. All diese Punkte wurden ausführlich miteinander diskutiert.

Zu einer Werksführung, bei der insbesondere die Technik zur Emissionsmessung vorgestellt würde, lud Werksleiter Dieter Schillo die Jugendlichen gerne ein: "Wir freuen uns über diesen Austausch auf Augenhöhe. Das beachtliche Engagement der Jugendlichen und insbesondere auch ihr profundes Fachwissen in der Diskussion haben uns nachhaltig beeindruckt."

Die Schülerinnen und Schüler freuten sich über die willkommene Möglichkeit, in einen direkten Kontakt und Austausch mit den Verantwortlichen des Werks zu kommen. Der Schüler Pascal Müller kommentiert folgendermaßen: "Jede unserer Fragen wurde ausführlichst und zufriedenstellend beantwortet. Tatsächlich haben uns die Holcim-Verantwortlichen selbst immer wieder aufgezeigt, wo sie sich noch verbessern möchten, obwohl sie bereits unterhalb jeglicher Grenzwerte liegen. Wir sind sehr dankbar für diese offene Diskussion und fordern nun die Politik auf, die Richtlinien für Kohlenstoffdioxid zu verschärfen, um alle Zementwerke klimafreundlicher zu machen und Wettbewerbsverzerrung vorzubeugen."

Auch Mediator Piet Sellke von Adribo, der die Veranstaltung moderierte, zeigte sich im Anschluss erfreut: "Ich bin froh, dass die Protestbewegung ›Fridays for Future‹ eine Diskussion in Gang gesetzt hat und die Jugendlichen als Akteure dieser Bewegung auftreten. Von dieser neuen Diskussionskultur der Jugendlichen können wir alle lernen."

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