Die Landschaft der Schwäbischen Alt entdecken die Teilnehmer des Ferienprogramms der Sparkassenstiftung und des Fossilienmuseums.Fotos: Kischkel-Bahlo Foto: Schwarzwälder Bote

Freizeit: Sparkassenstiftung Umwelt+Natur und das Holcim-Fossilienmuseum laden Schulkinder ein / Höhlen stehen im Mittelpunkt

Zum achten Mal sind die Kooperationspartner der Sparkassenstiftung Umwelt+Natur sowie des Fossilienmuseums der Holcim (Süddeutschland) GmbH mit Kindern unterwegs im Zollernalbkreis, um die Gesteine, Fossilien, Pflanzen und Tiere kennenzulernen.

Dotternhausen. Dieses Jahr dreht sich in dem dreitägigen Projekt vom 10. bis 12. August alles um das Thema Höhlen – ihre Entstehung im Kalkgestein und ihre Bedeutung als Lebensraum für unsere Vorfahren und die Tierwelt.

Die Entdeckertour beginnt mit einem Besuch des Fossilienmuseums in Dotternhausen. Dort erleben Kinder eine virtuelle Reise durch die Erdgeschichte mit ihren verschiedenen geologischen Besonderheiten. Sie entdecken, welche Gesteine die Schwäbische Alb aufbauen und erfahren, wie diese im Jurameer vor Millionen Jahren entstanden sind. Welche Eigenschaften besitzt Kalkstein, wie wird er genutzt und wie entstehen darin Höhlen, Kammern, Gänge und Tropfsteine?

Mit einfachen Experimenten kommen die jungen Forscher der Wirkung von Wasser auf kalkiges Gestein bei der Entstehung von Höhlen auf die Spur.

Natürlich kommen auch Fossilienfans auf ihre Kosten. Auf dem Klopfplatz gibt es viele Fossilien zu entdecken, die Sammlerherzen höher schlagen lassen.

Am zweiten Tag steht der Besuch der Linkenboldshöhle in Onstmettingen auf dem Programm. Bei einer Sonderführung wird ein Blick in die verborgene Welt des ausgehöhlten Kalkgesteins geworfen. Mit Stirnlampen entdecken die Teilnehmer die Vielfalt der Tropfsteine und vielleicht einen tierischen Höhlenbewohner.

Zurück im Tageslicht beschäftigt man sich auf dem umliegenden Gelände mit dem Leben der Vorfahren. Wo finden sich Spuren aus der Steinzeit? Was gab es damals für Werkzeuge? Es wird versucht, ein steinzeitliches Feuer zu entfachen und Jagdwaffen herzustellen.

Am letzten Tag geht es um den Alltag der Steinzeitmenschen. Was haben sie gegessen? Wie haben sie Krankheiten behandelt? Was hatte Schmuck für eine Bedeutung? Es wird Steinzeitschmuck in verschiedenen Ausführungen gebastelt. Das Programm endet mit einem gemeinsamen Abschlussgrillen am Schiefersee.

Das Kooperationsprojekt ist zweimal als UN-Dekade Projekt ausgezeichnet worden. Die Leitung haben Annette Schmid-Röhl und Janina Wypich, Fossilienmuseum, sowie Alexandra Kischkel-Bahlo und Hannes Schurr von Sparkassenstiftung Umwelt + Natur.

Das Ferienprogramm findet vom 10. bis 12. August statt. Treffpunkt am ersten Tag ist um 10 Uhr das Werkforum in Dotternhausen. Teilnehmen können naturinteressierte, ausdauernde und trittsichere Schulkinder mit guter Kondition und Durchhaltevermögen ab acht Jahren. Die Kosten betragen insgesamt 15 Euro pro Person.

n Anmeldungen sind möglich ab 7. Juni bei Alexandra Kischkel-Bahlo, Telefon 07433/13 74 25 oder per E-Mail an Alexand ra.Kischkel-Bahlo@spkza.de.

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