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Dotternhausen Alfons Kühlwein als Amtsverweser gewählt

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Bürgermeister-Stellvertreter Wolfgang Wochner gratuliert Alfons Kühlwein (Zweiter von rechts) zur Wahl als Amtsverweser. Mit ihm freuen sich Georg von Cotta (links) und Landrat Günther-Martin Pauli. Foto: Visel

Dotternhausen - Der ehemalige Nusplinger Bürgermeister Alfons Kühlwein ist am Mittwoch vom Gemeinderat Dotternhausen einstimmig zum Amtsverweser gewählt worden. Er wird ab 1. Dezember die Geschäfte während der Abwesenheit von Bürgermeisterin Monique Adrian führen. Bürgermeister-Stellvertreter Wolfgang Wochner sprach von einem "guten Tag für die Gemeinde".

Kühlwein, der im August 2016 nach drei Amtsperioden in Ruhestand gegangen war, bedankte sich nach der Wahl und der Vereidigung für das einmütige Votum und große Vertrauen. Das Gremium habe damit ein starkes Zeichen gesetzt. Er wolle nun die anstehenden Aufgaben in nicht einfachen Zeiten gemeinsam mit den Räten und den Bürgern angehen. Ihm liege am Herzen, dass "alle wieder zusammenarbeiten und -rücken – in der Öffentlichkeit und im Gemeinderat", sagte er: "Dies ist der erste Schritt."

Wochner hatte zu Beginn der Sondersitzung betont, er freue sich, dass Kühlwein sich bereit erklärt habe, in Dotternhausen zu helfen und Verantwortung zu übernehmen. Wochner: "Ich glaube, er wird der Aufgabe gerecht werden."

Zeit der Stellvertreter ist vorbei

Man habe in den vergangenen Wochen versucht, die Geschäfte am Laufen zu halten, Themen voranzubringen und den Dorffrieden wieder herzustellen: "Wir haben unser Bestmöglichstes getan." Sein Dank galt seinem Stellvertreter Georg von Cotta, den Räten und Mitarbeitern im Rathaus sowie Landrat Günther-Martin Pauli und dem Kommunalamt. Erleichtert stellte Wochner fest: "Die Zeit der Stellvertreter ist vorbei."

Der Vorsitzende des Gemeindeverwaltungsverbands Oberes Schlichemtal, Schömbergs Bürgermeister Karl-Josef Sprenger, nannte die Wahl Kühlweins "eine gute Lösung". Er, Sprenger, freue sich auf die Zusammenarbeit mit dem erfahrenen Kollegen im Verwaltungsverband. Sprenger bescheinigte Wochner, die Interessen Dotternhausens im Verband immer "sachlich und loyal" vertreten zu haben.

Landrat Pauli zeigte sich dankbar, dass Kühlwein die Aufgabe angenommen habe und seinen Erfahrungsschatz einbringen werde, "ohne sich lange bitten zu lassen". Im Landkreis sei die Bestellung eines Amtsverwesers bisher einmalig. Der Gemeindeverwaltung und dem Gremium bescheinigte er, nach der Kommunalwahl unter erschwerten Bedingungen gestartet zu sein. Wochner und von Cotta hätten zusammen mit dem Rathaus-Team die Geschicke der Gemeinde "unfallfrei" geleitet. Es zeichne sich ab, sagte Pauli, dass Bürgermeisterin Adrian noch längere Zeit krank sein werde.

Edgar Uttenweiler von der Liste Bürger für Bürger dankte den beiden Bürgermeister-Stellvertretern für deren "überragenden Einsatz" in den vergangenen Monaten und betonte: "Alfons Kühlwein ist ein Glücksfall für die Gemeinde."

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