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Dotternhausen 17 700 Euro Verlust bei Nahwärmeversorgung

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Dotternhausen. Der Jahresabschluss 2018 der Nahwärmeversorgung ist auf der Tagesordnung bei der Sitzung des Dotternhausener Gemeinderats gestanden. Das Wirtschaftsjahr schließt mit einem Verlust in Höhe von 17 725 Euro, im Vorjahr war noch ein Gewinn von 52 644 Euro ausgewiesen worden. Ursächlich für das rückläufige Jahresergebnis waren gestiegene Materialaufwendungen sowie Preissenkungen, die sich auf die Wärmeverkaufserlöse ausgewirkt haben. Im Wirtschaftsplan war mit 25 600 Euro allerdings ein höherer Jahresverlust eingeplant gewesen. Im Berichtsjahr waren 92 Kunden ans Nahwärmenetz angeschloss en.

Biomassekraftwerk liefert konstant Wärme

Aus Wärmelieferungen konnten Einnahmen von 273 076 Euro verbucht werden. Das Biomassekraftwerk lieferte konstant Wärme, insgesamt 2796 Megawattstunden, so dass über 85 Prozent des Wärmebedarfs durch die Überschusswärme gedeckt werden konnten. Die Ölbezugskosten lagen mit 30 639 Euro unter dem Planansatz. Insgesamt betrugen die Bezugskosten 94 219 Euro (Planansatz 100 000 Euro). Die betrieblichen Aufwendungen beliefen sich auf rund 10 000 Euro. Darin enthalten ist ein Verwaltungskostenbeitrag an die Gemeinde mit 2000 Euro, Bauhofkosten, Versicherungen und Geschäftsausgaben.

In den nächsten Jahren Überschüsse geplant

Für die Anlagen fielen Abschreibungen in Höhe von 121 489 Euro an. Kreditzinsen betrugen 51 481 Euro.

Der Wert der Sachanlagen nahm um 121 489 auf 2,45 Millionen Euro ab. Das Eigenkapital beträgt 122 724 Euro. Aufgrund des Verlustabschlusses sind keine Körperschafts- und Gewerbesteuer zu entrichten. Zum Ende des Betriebsjahrs beläuft sich der verbleibende Verlustvortrag zur Körperschaftssteuer auf 182 539 Euro, das steuerliche Einlagekonto auf 59 000 Euro, die Neurücklagen auf 150 837 Euro. In den Jahren 2020 bis 2023 werden voraussichtlich geringe Überschüsse erzielt.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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