Die ersten vier Häuser fallen: Am Montag beginnen zwischen dem Karlsplatz und dem Kaufhaus Breuninger in der Stadtmitte die Bauarbeiten für das künftige Dorotheenquartier. Foto: Behnisch Architekten

Die ersten vier Häuser fallen: Am Montag beginnen zwischen dem Karlsplatz und dem Kaufhaus Breuninger in der Stadtmitte die Bauarbeiten für das künftige Dorotheenquartier.

Stuttgart - Am Montag beginnen zwischen dem Karlsplatz und dem Kaufhaus Breuninger in der Stadtmitte die Bauarbeiten für das künftige Dorotheenquartier. Im ersten Bauabschnitt werden für Breuningers 200-Millionen-Euro-Projekt die Häuser Holzstraße 19, 21 und 23 sowie das Haus Sporerstraße 25 abgebrochen.

Die vier Häuser werden zunächst nach Wert- und Schadstoffen getrennt entkernt. Danach erfolgt der Abriss mit schwerem Gerät. Insgesamt fallen rund 7200 Tonnen Abbruchmaterial an. Während der Bauarbeiten kann es in den angrenzenden Straßen laut Breuninger „temporär zu Störungen kommen“.

Dorotheenquartier soll Ende 2016 öffnen

Nach den Abbrucharbeiten, die laut Breuninger voraussichtlich bis Ende Dezember dauern, entsteht zwischen Holzstraße, Sporerstraße, Karlstraße und Lederstraße eine ebene Fläche, die als Grundlage für den Neubau des Dorotheenquartiers dient. Der zweite Abbruchabschnitt erfolgt nach jetzigen Planungen im Frühjahr 2014. Dann werden das ehemalige Innenministerium in der Dorotheenstraße und die Häuser Sporer­straße 11 und 15 abgerissen.

Breuninger will das Dorotheenquartier Ende 2016 eröffnen. Von 38.000 Quadratmeter Nutzfläche in dem dreiteiligen Gebäudeensemble sind 13 000 Quadratmeter für Handel und Gastronomie vorgesehen. Der Großteil der Büros soll vom Land für Ministerien angemietet werden.

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