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Dornstetten Viele Besucher bei Herbsttreffen von Unimog-Club

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Wie in einem Ameisenhaufen ging es im Steinbruch der Firma Kaltenbach beim Unimog- und MB-Track-Herbsttreffen der Regionalgruppe Nordschwarzwald im Unimog-Club Gaggenau zu. Foto: Lothar Schwark

Dornstetten - Unimogfreunde lassen sich nicht vom Regen abhalten. Dies stellten sie im Steinbruch Kaltenbach auf dem Lattenberg beim 15. Unimog- und MB-Trac- Herbsttreffen der Regionalgruppe Nordschwarzwald vom Unimog-Club Gaggenau eindrücklich unter Beweis. Gegen 13.45 Uhr setzte anhaltender Dauerregen ein, was jedoch rund tausend Zuschauer nicht von einem Besuch abhielt.

Moderator Markus Mutschler hatte beeindruckende Zahlen parat. So zählt der Unimog-Club Gaggenau weltweit 7000 Mitglieder aus 38 Ländern. Sie alle pflegen die Liebe zum Unimog, der sich seit den 50er-Jahren als robustes Arbeitsgerät durchgesetzt hat. Viele Halter schätzen ihn als universelles Motorgerät mit genormter Anbau-Geräteschnittstelle. Rund 120 Unimogs und MB-Tracs aus ganz Süddeutschland wurden beim Herbsttreffen registriert.

Ältestes Fahrzeug war ein Unimog U 2010 mit Baujahr 1952. Sein Besitzer hatte ihn von der Schweizer Armee zurückgekauft. Mit dem U 530 war auch ein Kraftprotz mit 300 PS dabei. Viele Besitzer hatten ihre Gefährte auch als Wohnmobile hergerichtet, mit denen sie auch schwer zugängliche Gebiete erkunden können. Auch mehrere Feuerwehr-Unimogs wurden im Steinbruch gesichtet.

Mitfahrgebühren werden gespendet

Erlebnis und Herausforderung zugleich für die Fahrer war der 1,1 Kilometer lange Rundkurs. Der hatte Steigungen und Gefälle von bis zu 45 Grad parat. Teilweise waren bis zu 40 Fahrzeuge gleichzeitig auf der anspruchsvollen Strecke. Auch diesmal nahmen erfahrene Fahrer Gäste mit, und dies für einen guten Zweck: Die Mitfahrgebühren gehen als Spende an die Nachsorgeklinik Tannheim.

Sechs Streckenposten achteten auf den Ablauf und den genauen Fahrzeugabstand. Nerven waren bei den Mitfahrern gefragt, wenn zum Teil steil bergauf nur noch der Himmel zu sehen war. Vorsicht war angesichts der einsetzenden rutschigen Bedingungen auf den extremen Talfahrten geboten. Gut, das der Unimog über einen griffigen Allradantrieb verfügt.

Nach jeweils zehn bis zwölf Minuten war für die Mitfahrer das große Abenteuer beendet. Und das waren viele. Bis gegen 14 Uhr hatten schon 600 bis 700 ihre Runden gedreht. Und viele strahlende Kinderaugen belegten: Es hatte großen Spaß gemacht. Über dem Geschehen schwebte ein Unimog, der an einem großen Kran aufgehängt war.

Für Moderator Mutschler konnte der einsetzende Regen den Spaßfaktor nicht ändern. Im Gegenteil: Für die Fahrer sei das Ganze dadurch eher noch spannender. Vom Regen ließen sich auch die rund 70 Helfer nicht ausbremsen. Die Bewirtung hatte in bewährter Manier und wie gehabt zu moderaten Preisen die SG Dornstetten übernommen. Ebenso fleißig waren die DRK-Ortsgruppe und das THW aus Freudenstadt dabei.

Unimog-Modelle aus Holz als Hingucker

Wie an einer Perlenschnur aufgereiht präsentierten sich die unterschiedlichen Baureihen den Besuchern. Vom Campingfahrzeug bis zum Ackertraktor war alles vorhanden. Die Besitzer lobten ihre Fahrzeuge unter anderem für deren positive Eigenschaften, was den Winterdienst angeht.

Präsentiert wurden auch diverse Garten- und Forstgeräte. Zudem konnten bei einem Händler Ersatzteile für die Unimogs geordert werden. Als echter Hingucker erwiesen sich Unimog-Modelle aus Holz, die Dieter Duwe gefertigt hatte.

Einen großen Dank richteten Regionalbeauftragter Alexander Bohnet und sein Stellvertreter Mike Beck vom Unimog-Club an die Firma Kaltenbach, die einmal mehr das Gelände zur Verfügung gestellt hatte. Auch 2020 soll es wieder ein Unimogtreffen geben. Bis dahin sind Interessierte auch jeden zweiten Freitag im Monat beim Stammtisch des Vereins im Gasthaus Teufel in Bittelbronn willkommen. Dort gebe es viel über die Technik der Fahrzeuge und Unternehmungen des Vereins zu erfahren, so Moderator Mutschler.

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