Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Dornstetten Unfallschwerpunkt Zuber-Kreuzung wird entschärft

Von
Nicht nur auswärtige Fahrer tun sich angesichts der Verkehrführung am Zuber bei Dornstetten schwer. Die Folge: Immer wieder kommt es zu Unfällen. Foto: Ade

Dornstetten/Freudenstadt - Mit ersten Ausbauplänen für die Bundesstraße 28 hat sich der Dornstetter Gemeinderat am Dienstagabend befasst. Zum einen geht es um den dreispurigen Ausbau des Abschnitts von Aach bis Freudenstadt, zum anderen um den Bereich Zuber.

In der Sitzung erläuterten Vertreter des Freudenstädter Ingenieurbüros Kirn, Stefan Hähnle und Tobias Rau, sowie Baurat Luigi Tromba vom Regierungspräsidium (RP) Karlsruhe, die Vorplanungen. Diese nahm das Gremium nun erst einmal zustimmend zur Kenntnis, vorbehaltlich noch zu klärender, wichtiger Details und Wünsche.

Zum dreispurigen Ausbau der Bundesstraße 28 betonte Bürgermeister Bernhard Haas unter anderem, dass man keine Kraftfahrstraße wolle, was man auch der zuständigen Straßenverkehrsbehörde im Vorfeld schon einmal mitteilen werde. Die Stadt werde wohl im kommenden Jahr dazu angehört.

Bei Wittlensweiler sollten zudem zwischen den Fahrbahnen, die nach dem Ausbau mehrspuriger – auch im Begegnungsverkehr – verlaufen würden, auf jeden Fall als Schutz und Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer sichtbare Aufbauten ihren Platz finden. Dafür hatte sich zuvor auch bereits Hauptamtsleiter Oliver Zwecker stark gemacht.

Eineinhalb Jahre Bauzeit für Straßenabschnitt

Insgesamt war die Rede von bis zu fünf zum Teil nebeneinander laufenden Spuren inklusive Einfädelspuren. Ein Radweg solle zudem asphaltiert werden, und auch von eventuell neu anzulegenden respektive um den Ausbau herumzuführenden Wirtschaftswegen war zu hören.

Insgesamt sei für die Maßnahme, so der Vertreter des RP, kein Planfeststellungsverfahren notwendig. Ingenieur Rau erklärte, wenn keine Probleme, zum Beispiel beim Grunderwerb, aufträten, würde man gerne 2020 planen und 2021 mit dem Bau beginnen. Die Bauzeit betrage sicherlich eineinhalb Jahre.

Beim Ausbau des Bereichs Zuber hingegen sei, so Luigi Tromba, ein Planfeststellungsverfahren nötig. Was bedeute, dass die Umsetzung dieser Maßnahme wesentlich mehr Zeit in Anspruch nehmen werde als die vorab genannte. Man gehe nicht davon aus, in zwei Jahren anfangen zu können; eventuell 2024.

Das RP favorisiert offenbar eine Variante, die vorsieht, dass aus Richtung Freudenstadt kommend eine Hauptspur gen Horb führt und elegant eine andere Spur weiter nach Nagold geleitet wird. Dem liegt auch zugrunde, dass, wie Ingenieur Hähnle erläuterte, auf der Strecke Horb täglich rund 12.000 Fahrzeuge unterwegs seien, auf der Strecke Nagold rund 10.000. Die Bundesstraße gen Horb werde durchgeführt, die Landesstraße 404, in diesem Falle jene Straße mit weniger Verkehr gen und von Nagold, werde quasi, wie es hieß, abgehängt.

Sicherheit im Fokus bei neuer Verkehrsführung

Hähnle betonte ferner, dass es ziemlich schwierig sei, das Gelände auszubauen. Auch werde voraussichtlich der vorhandene Parkplatz im Kreuzungsbereich nach der Baumaßnahme verschwinden.

Im Folgenden ging es zudem um die Anbindung bestimmter Gelände und Grundstücke nach dem Ausbau. Gemeinderäte sprachen unter anderem das Schützenhaus und private Grundstücksbesitzer an. Bei der jetzt besprochenen Vorplanung seien, so Hähnle, die Anbindungen Privater noch nicht berücksichtigt. Aber diese müssten sein. Daran habe er für diese Sitzung nicht gedacht.

Tromba vom RP äußerte sich außerdem hinsichtlich etwaig notwendiger Grundstückskäufe im Rahmen der Ausbaumaßnahmen dahingehend, dass der Quadratmeterpreis für Angebote an Grundstücksbesitzer bei 60 Cent liege: "Da würde ich auch nicht verkaufen." Man sei aber in der Findungsphase.

Ein anderes wichtiges Thema war für die Ratsmitglieder auch bei diesem Ausbau, ebenso wie bei der B 28, die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer durch und bei neuen Verkehrsführungen.

Neben der zustimmenden Kenntnisnahme der Ausführungen klopfte das Ratsgremium bei der Abstimmung zum Punkt Zuber-Ausbau noch folgende zu berücksichtigende Inhalte einstimmig fest: die Anbindung von Wirtschaftswegen, die Anbindung Privater, die Anbindung des Schützenhauses und den Radweg nach Hallwangen.

Artikel bewerten
9
loading

Ihre Redaktion vor Ort Freudenstadt

Flirts & Singles

 
 

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.