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Dornstetten Tasse soll die Sammelleidenschaft wecken

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Timo Müller, im HGV-Vorstand für den Einzelhandel zuständig, mit einem Muster der Tasse für die Weihnachtsaktion. Fotos: Stadler Foto: Schwarzwälder Bote

Coronabedingte Veranstaltungsabsagen prägten den Rückblick des HGV Dornstetten bei der Hauptversammlung ebenso wie finanzielle Verluste. Bei der Weihnachtsaktion dürfen sich die Kunden auf spezielle Kaffeetassen freuen. Künftig soll ein regelmäßiger Stammtisch eingerichtet werden.

Dornstetten. Die Vorstandsberichte fielen in der Versammlung des Dornstetter Handels- und Gewerbevereins, bedingt durch abgesagte Veranstaltungen, recht knapp aus. Ostermarkt, Herbstmarkt, die Gesundheitsmesse Pro Vital und die lange Einkaufsnacht wurden allesamt in diesem Jahr storniert.

HGV-Vorsitzender Gerhard Rummel, seit einem Jahr im Amt, geht davon aus, dass auch 2021 schwer einzuschätzen ist. Je nach Situation plane der HGV die Gesundheitsmesse im Frühjahr, ebenso den Oster- und den Herbstmarkt, aber auch eine lange Einkaufsnacht.

Zur Versammlung waren von 60 Mitgliedern 23 der Einladung ins Studio der VR-Bank gefolgt. Timo Müller, Vorstand Einzelhandel, hatte im vergangenen Jahr die Planungsgruppe Leerstand Dornstetten mitbegleitet und plant momentan für die diesjährige Weihnachtsaktion des HGV etwas Neues. Er stellte eine weiße Porzellantasse mit Unterteller vor. Diese soll mit einem Dornstetter Motiv, zunächst mit dem historischen Rathaus, und dem Logo bedruckt werden. So könne eine Sammelleidenschaft unter den Kunden geweckt werden. Die Aktion lasse sich in den kommenden Jahren mit weiteren, jährlich wechselnden Motiven auf Kaffeetassen fortsetzen und auf Espressotassen, Milch- und Zuckergefäße oder sogar eine Kaffeekanne erweitern, erklärte Müller.

Wolfgang Tröger, Vorstand Dienstleistungen, verwies auf wenige Sitzungen, stattdessen habe man sich via E-Mail oder Telefon abgestimmt.

Den längsten Bericht lieferte Kassenwartin Sabine Homeier mit historisch niedrigen Einnahmen, die zwangsläufig zu Verlusten führten. Sehr gut komme der Neubürgergutschein an. Homeiers Kassenführung gab keinerlei Anlass zu Beanstandungen, so die Kassenprüfer.

Bürgermeister Bernhard erinnerte in seinem Grußwort daran, dass die Stadt seit Jahresanfang Mitglied im HGV sei. Auch er habe sich das Jahr anders vorgestellt. Das Coronavirus stelle nicht nur die Stadtverwaltung und den HGV vor eine schwierige Situation, da ständig neue Regelungen zu beachten seien. Der vom HGV gewünschte Handelsstammtisch könnte aus seiner Sicht nach Feierabend stattfinden. Die Stadt, so Haas, werde die Einladung zum ersten Treffen übernehmen und den Bürgersaal zur Verfügung stellen.

Was 2021 angeht, hofft der HGV, dass er abgesagte Projekte wieder aufleben lassen und neue anstoßen kann. Angesprochen wurde ein verkaufsoffener Abend. Denkbar sei, in der Vorweihnachtszeit die Einkaufsdauer für Kunden zu verlängern. Dazu wird es eine Rundmail an die Mitglieder geben, um ein Treffen zur Planung zu organisieren.

Thematisiert wurde auch das Verhalten renitenter Kunden, die ohne Maske in Einzelhandelsgeschäften auftauchen. Vorstandsmitglied Wolfgang Tröger wies darauf hin, dass die Maskenpflicht sowie die Hygienevorschriften einzuhalten seien und der Einzelhändler das Hausrecht habe, das bis zum Hausverbot ausgeübt werden könne, sofern im Hygienekonzept verankert. Dies gelte vor allem in sensiblen Bereichen wie dem Handel mit Lebensmitteln.

Vorstellen kann man sich beim HGV eine gemeinsame Werbung über die Kampagne des Einzelhandelsverbands "Kauf vor Ort". Zum Ende der Versammlung stellte sich der neue Geschäftsführer der Schwarzwaldwerkstatt, Ralf Uth, den Mitgliedern vor.

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