Dieter Flik, Sascha Falk, Herbert Högemann und Eleonore Kötter bei Eintragung ins Gästebuch im grafischen Kabinett Foto: Schwenk Foto: Schwarzwälder-Bote

Vernissage im Bürgersaal: Eleonore Kötter präsentiert ihre neue Ausstellung "Meine 7 Bäume" mit Buch

Von Regina Schwenk

 

Dornstetten. Neue Ausstellung, neues Buch, erster Kunstkalender – bei der Vernissage zu Eleonore Kötters Ausstellung "Meine 7 Bäume/der Baum als Metapher des Lebens" am ersten Advent gab es gleich dreifachen Grund zur Freude.

Der Bürgersaal des Dornstetter Rathauses bot den, dem Anlass gemäßen, feierlichen Rahmen und ausreichend Platz für die zahlreich erschienenen Besucher der Vernissage. Die passenden Klänge steuerte das in Dornstetten lebende Ehepaar Viktor und Tatjana Bose mit Sohn Ronald bei. Die musikalischen Leckerbissen, die die drei servierten, begeisterte nicht nur die Künstlerin.

Die Stadt Dornstetten sei stolz darauf, mit Eleonore Kötter "eine solch hervorragende Künstlerin in unseren Mauern zu haben", so Bürgermeister Dieter Flik in seinem Grußwort. Herbert Högemann, Vorstand der Homag Group, überbrachte neben seinen eigenen Glückwünschen auch die von Firmengründer Gerhard Schuler, der die Schirmherrschaft über die Ausstellung übernommen hatte. Mit dem Werkstoff Holz hätten Eleonore Kötter und der Maschinenbauer "ein gemeinsames Thema", meinte Högemann. So sei von Seiten des Unternehmens der Wunsch entstanden, dass Eleonore Kötter den jährlich erscheinenden Kunstkalender des Maschinenbauers für das Jahr 2011 gestalten solle.

Die Künstlerin selbst dankte in ihrem Grußwort allen, die ihre Arbeit unterstützt und gefördert hätten. "Künstlerisches Tun hat immer zum menschlichen Leben gehört", so die Künstlerin. Es seien immer die Künstler gewesen, die die "lebensfördernde Wechselwirkung von Leben und Kunst" bewusst gemacht hätten, meinte Kötter. Den Impuls das Buchprojekt zu realisieren habe Eleonore Kötter aus "der persönlich empfundenen Zäsur ihres 77. Geburtstages" heraus enthalten, erklärte der Direktor der Kreisvolkshochschule, Sascha Falk. Er wies in seinem Grußwort auf die Symbolkraft der Zahl sieben und des Baums in der Kulturgeschichte hin. "Ästhetik und handwerkliche Präzision" zeichneten das Werk Kötters aus. Durch die Gegenüberstellung von Bild und hölzernem Druckstock gewähre sie einen geradezu intimen Einblick auf ihre Arbeitsweise und Technik, so Sascha Falk.

Zur Besichtigung der Ausstellung ging es anschließend ins Grafische Kabinett, wo die eindruckvollen Holzdrucke und Druckstöcke auf die Besucher warteten. "Sie müssen steigen. Nicht zu den Göttern, aber zu der Kötter", hatte die Künstlerin zuvor die Vernissagebesucher aufgefordert.

Weitere Informationen: Die Ausstellung ist montags, mittwochs und sonntags von 14 bis 16.30 Uhr im Grafiaschen Kabinett des Heimatmuseums zu sehen.