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Dornstetten Stadt investiert in Integrationsprojekt

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Sie freuen sich über die gelungene Sanierung des Spielplatzes in der Dietrich-Bonhoeffer-Straße (von links): die Initiatorinnen Pascale Peukert und Ilona Gerasimov, das Bauhofteam mit Tim Roos, Gerhard Keck und Thomas Mast sowie Alexander Mönch vom Bauverwaltungsamt der Stadt Dornstetten. Foto: Sannert

Dornstetten - Der Spielplatz in der Dietrich-Bonhoeffer-Straße in Dornstetten ist ein Musterbeispiel für bürgerschaftliches Engagement und Integration. Doch jetzt, zehn Jahre nach seiner Einweihung, mussten die meisten Spielgeräte erneuert werden.

Nachdem die Platzgestaltung einige Jahre auf sich hatte warten lassen, waren die Anwohner auf die Stadt zugegangen. Da die Spielgeräte am einstigen Progymnasium ohnehin der Schulerweiterung weichen mussten, entschlossen sich die Anwohner der Dietrich-Bonhoeffer-Straße, sie dort ab- und auf ihrem Spielplatz wieder aufzubauen. Dornstetter und Aussiedler, Jung und Alt halfen mit und stellten auf dem Platz noch einige selbst gebaute Tische und Bänke mit auf. Für dieses Integrationsmodell gab es Fördermittel vom Landkreis, die für die Landschaftsgestaltung des Platzes am Hang, für eine neue Schaukel und für Baumaterialien auch dringend benötigt wurden.

Doch jetzt war die Zeit der gebrauchten Spielgeräte abgelaufen. Außer der Schaukel mussten alle abgebaut werden. Bauhofmitarbeiter rückten mit dem Bagger an und modellierten das Gelände neu, denn auch die Palisaden, die den Erdhang abgestützt hatten, waren marode. Für die neue Nestschaukel hoben sie einen Fallschutzraum mit einem Durchmesser von acht Metern aus und legten neue, geschotterte Wege und Rasenflächen an. Auf das Schachbrett im oberen Bereich, das ohnehin keiner mehr nutzte, wurde ganz verzichtet. Dort gibt es jetzt Wipptiere und einen Sandbereich für die Kleinen samt Tisch mit Bänken. Im unteren Bereich wurden zwei Klettertürme mit Rutsche aufgestellt, die durch eine Hängebrücke verbunden sind. In die neuen Spielgeräte hat die Stadt Dornstetten 15 000 Euro investiert, in Splitt und Fallschutzplatten weitere 2000 bis 3000 Euro.

"Das geplante Straßenfest ist letztes Mal ins Wasser gefallen", erinnert sich Pascale Peukert, die als Initiatorin schon am ersten Aufbau beteiligt war. Sie könnte sich vorstellen, die Spielplatzeinweihung im Herbst mit einem deutsch-russischen Fest groß zu feiern. Mit der Auswahl der Spielgeräte und der Arbeit der Bauhofmitarbeiter ist sie ebenso zufrieden wie Bauhofleiter Gerhard Keck. Schließlich haben die Männer nicht nur das Gelände neu modelliert und die Geräte aufgebaut, sondern auch den Tisch und die beiden Bänke aus Massivholz selbst gebaut.

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