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Dornstetten So weit wie möglich in Eigenregie

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Schüler der Dreifürstensteinschule Dornstetten organisieren jeden Freitag das "Café Klatsch". Foto: Günther Foto: Schwarzwälder-Bote

An der Kasse werden die Bestellungen zügig aufgenommen, danach suchen sich die Gäste im "Café Klatsch" einen gemütlichen Platz: Jeden Freitag wird in der Dornstetter Dreifürstensteinschule zum gemeinsamen Frühstücken eingeladen.

Dornstetten. Damit dieses Projekt der Berufsschulstufe reibungslos klappt gibt es viele fleißige Helfer, die sich einbringen. Zuallererst Schüler der Berufsschulstufe, die soweit wie möglich in Eigenregie die Vorbereitung, den Service und das Aufräumen danach übernommen haben. Sie werden von Schülern aus der Hauptstufe unterstützt.

Für Rektor Johannes Bühler gibt es bei dem Projekt viele positive Aspekte. Zum einen üben die beteiligten Schüler dabei Fähigkeiten und Fertigkeiten ein, die auch im regulären Unterricht auf dem Stundenplan stehen: Umgang mit Geld, Zählen, Zuverlässigkeit, Freundlichkeit und das Beachten der Hygieneregeln. Die Schüler erlernen darüber hinaus Arbeitstugenden wie Genauigkeit und Durchhaltevermögen.

Vorab werden die verschiedenen Arbeitsbereiche wie Bons verkaufen und kassieren, Lebensmittel vorbereiten und präsentieren sowie das Servieren genau besprochen und eingeübt, damit bei Publikumsverkehr wirklich alles klappt. Denn freitags zwischen 9.30 und 10.30 Uhr ist der Saal voll. Am Café Klatsch nimmt in der Regel die gesamte Schulgemeinschaft teil. Eltern und Großeltern nutzen die Gelegenheit, um einfach einmal in der Schule vorbeizukommen. Auch ehemalige Beschäftigte kommen gerne vorbei. Gerne gesehen sind beim Café Klatsch auch Besucher von außen, wie Rektor Bühler betont.

Gewinn fließt in die Schullandheimkasse

Zuständig für die Organisation ist unter anderem Fachlehrerin Dorothee Axen. Gemeinsam mit den Schülern und anderen Kollegen kümmert sie sich darum, dass genügend Vorräte vorhanden sind und alles reibungslos abläuft.

Im Angebot haben die Schüler belegte Brötchen, Butterbrezeln sowie kalte und warme Getränke. Die Angebote sind günstig kalkuliert, und sollte es Gewinn geben, wird es für die Schullandheimkasse verwendet.

Wie gerne das integrative Angebot angenommen wird, bestätigen die vielen Besucher. Regelmäßig kommt Heinrich Albrecht vorbei – in doppelter Mission. Einmal, um seinen Enkel Matthis zu besuchen. Der wartet jeden Freitag auf ihn. Erwartet wird er aber auch von den anderen Besuchern, denn traditionell sorgt Albrecht am Klavier für die richtige Kaffeehaus-Musik. Rektor Bühler lobt sein Engagement: "Freitags bieten wir hier Kaffee mit Kulturprogramm."

Cousins und Cousinen schauen vorbei

Heute hat Großvater Albrecht Verstärkung mitgebracht: die Cousins und Cousinen von Matthis sind mitgekommen. Auch Matthis’ Vater Burkhard Gräbe äußert sich positiv über das Begegnungscafé. Er freut sich über Auswirkungen dieses Projekts in der heimischen Küche: "Ich finde das ganz klasse, Matthis hat selbst zwei Jahre im Service mitgearbeitet. Seither hilft er zuhause zuverlässig in der Küche, das ist für uns der beste Erfolg vom Café Klatsch."

Neben dem Begegnungs­café sind in der Berufsschulstufe der Dreifürstensteinschule zahlreiche weitere ­Projekte fest verankert: So übernehmen Schüler ­zuverlässig verschiedene Dienstleistungen im Haus wie Gießdienst oder den Handtuchservice. Daneben werden Praktika in ­Betrieben absolviert und ­verschiedene Arbeitsproben im Haus abgelegt.

Als staatliche Ersatzschule ist die Dreifürstensteinschule Dornstetten ein sonder­pädagogisches Bildungs- und ­Beratungszentrum mit dem Schwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung.

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