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Dornstetten Stadt ist fest in Narrenhand

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Brauchtumsabend Foto: Uwe Ade

Dornstetten - Kinderfasnet, Narrenmesse, nächtlicher Fackelumzug durch Dornstetten mit mehreren Gastzünften und anschließendem Brauchtumsabend in der ausverkauften Stadthalle – die Narrenzunft Dornstetten hatte am Samstag volles Programm.

Der Fackelumzug begann beim Marktplatz. An der Spitze war die gastgebende Zunft mit den Schnogaklopfern und Pestbutzen, angeführt von Zeremonienmeister Andreas Ammer und dem stellvertretenden Vorsitzenden Peter Ammer. Dicht darauf folgten die Drillerhansele, Fuxlochweible und die Schurkenfänger. Mit dabei waren auch die Luzifer Turmhexen aus Horb, die Stockerbachgerber aus Musbach und die Forchenkopfhexen aus Wittlensweiler. Für närrische Klänge sorgten die Guggamusiken Hexaheuler Freudenstadt und die Kuckucksgugga Haiterbach.

In der Stadthalle ging es dann mit dem Brauchtumsabend weiter. Dort führte gekonnt Stefan Kirgis durchs Programm.

Doch bevor es losging, kam von jeder Gastzunft eine Gruppierung auf die Bühne und stellte sich vor. Erstmals dabei war die Narrengilde Göttelfingen (Gäu), sie war gleich mit mehreren Gruppierungen gekommen, darunter Narrenrat, Clowns, Mo­hopsern und Hopfenzopflern.

Die Hallenwände zum Zittern und die Leute auf Bänke und Tische brachten die MVO-Philharmoniker des Musikvereins Obertalheim, die Kuckucksgugga Haiterbach und zum Abschluss die Hexaheuler Freudenstadt.

Clowns springen ein

Beim ersten Programmpunkt begeisterte die Showtanzgruppe der Narrenzunft Entringen mit ihren flotten Darbietungen das Publikum. Ebenfalls Tänzerinnen wollte eigentlich die Narrengilde Göttelfingen zum Programm beisteuern, doch hier sprangen kurzerhand die Clowns der Göttelfinger mit einer Einlage ein und begeisterten ebenso.

Freude darüber, "dass ihr alle mit uns feiert und unsere Fasnet bereichert" äußerte Zunftmeisterin Melanie Kirgis vor den Vertretern der Zünfte. Sie begrüßte sie zusammen mit dem stellvertretenden Vorsitzenden Peter Ammer beim Zunftmeisterempfang in der Grundschule. Schon vor 22 Uhr war die Halle ausverkauft und etliche Wartenden durften nicht mehr hinein.

Jede Menge los war am Samstagnachmittag auch bei der Kinderfasnet der Narrenzunft in der Stadthalle in Dornstetten. Neben den vielen Kindern waren auch viele Mamas, Papas und Großeltern gekommen.

Bei den Kindern waren selbst die Kleinsten verkleidet – ob als schmucke Prinzessin, als schöne Schmetterlinge, als bunter Clown oder Pirat, Cowboy oder alte Dame mit Stock. Narrensamenhüterin Carolin Daubenberger und Jessica Doktorczyk als Pandabären sowie Roman Günther im roten Frack und grünen Hut als Zirkusdirektor führten durchs Programm.

Und da war allerhand geboten. Los ging es mit dem Fliegerlied und anschließender Polonaise quer durch die Halle. "Viel Spaß beim Schnogazirkus", rief Roman Günther den Kindern zu. Er hatte zuvor schon verschiedene Stationen eines Zirkusparcours mit Jonglage, Trampolin oder Ringewerfen präsentiert. Zauberer Thomas Berg verblüffte derweil mit seinen Tricks.

Zum Abschluss gab es eine Kostümprämierung, und es wurden Luftballons und Bonbons verteilt. Gut an kam auch das Kinderschminken, bei dem sich Theresa Stahl in Form zeigte und nette Gesichtchen zauberte.

Narrenmesse feiert Premiere

"Das war wirklich eine schöne Sache", rief Diakon Georg Lorleberg den Besuchern der ökumenischen Narrenmesse in der St.-Franziskuskirche in Dornstetten zum Abschluss strahlend zu. Es war ein Novum für die Dornstetter Narrenvereine und auch ein Novum für Dornstetten – nach mehr als 20 Jahren närrischen Treibens der beiden Dornstetter Narrenvereine gab es erstmals eine Narrenmesse.

An dieser wirkten sowohl Diakon Georg Lorleberg von der katholischen wie auch Pfarrer Timo Stahl von der evangelischen Kirchengemeinde mit. Ebenso brachten sich die Narrenzunft Dornstetten und die Dornstetter Drillerhansele ein.

Mit schmetternden Klängen erfüllten die Hexaheuler Freudenstadt die Kirche. Ganz in Schwäbisch erzählte Pfarrer Timo Stahl aus dem Evangelium die Geschichte vom verlorenen Sohn. Ebenfalls in schwäbisch verlas das Dornstetter Fasnetsurgestein Andrea Stahl einen Psalm.

Die beiden Geistlichen reimten auch. Diakon Lorleberg etwa fragte: "Aber darf so was denn in der Kirche sein?". Pfarrer Stahl erwiderte: "Jesus hat auch gelacht und das nicht zum Schein."

Die Idee zur Narrenmesse hatte vor längerer Zeit Narrenzunftsmitglied Roman Günter, der auch einen Beitrag leistete. Durch die Narrenmesse sollte etwas Gedankengut und Tradition in die Dornstetter Fasnet reingebracht werden. Zur närrischen Messe waren auch Bürgermeister Bernhard Haas und seine Frau in die Franziskuskirche gekommen.

Und nach dem Segen ließen es die Hexaheuler noch mal richtig krachen.

 
 

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