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Dornstetten Riedsteighalle günstiger als gedacht

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Der lange Winter hat die Bauarbeiten an der Riedsteighalle in Dornstetten verzögert. Bis Oktober soll nun alles fertig sein. Foto: Sannert Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Doris Sannert

Dornstetten. 5,27 Millionen Euro waren zuletzt für den Bau der Riedsteighalle eingeplant. Wie es jetzt aussieht, wird das Projekt um einiges günstiger. Nach der Vergabe des vierten Ausschreibungspakets liegen die Kosten bei knapp 4,77 Millionen Euro – aber ohne Erschließung und Zufahrt.

Am Dienstagabend traf sich der Bauausschuss mit Bürgermeister Bernhard Haas, Bauverwaltungsamtsleiter Oliver Fassiotti, Kämmerer Jochen Köhler und Architekt Hans Bühler vom Planungsbüro spOrt concept, um nach einer beschränkten Ausschreibung Maler- und Tischlerarbeiten und den Einbau von Montagedecken zu vergeben und den Kauf der Sportgeräte zu beschließen. Mit dabei waren der Konrektor der Realschule Dornstetten, Uwe Kretschmer, und Kerstin Vlasic, Vorsitzende der SG Dornstetten.

Bei allen vier Gewerken hatten nur wenige Firmen ein Angebot abgegeben. Laut Kostenschätzung sollten die Malerarbeiten im Bereich der Trennwände, der Duschen und der Betonboxen 41 600 Euro kosten. Mit fast 45 000 Euro liegt das günstigste Angebot des Malerbetriebs Thomas Kübler aus Freudenstadt deutlich höher. Das gilt auch für die Tischlerarbeiten bei der Tribüne, für die Umrandung der Küche und die Küche selbst, die für knapp 54 000 Euro an die Schreinerei Bohnet in Waldachtal vergeben wurden. Gerechnet hatten die Planer hier mit 51 400 Euro. Beiden Vergaben stimmten die Mitglieder des Bauausschusses geschlossen zu.

Bei den beiden restlichen sah das anders aus. Das günstigste Angebot für den Kauf der beweglichen Sportgeräte wurde aus der Wertung genommen, da der Bieter nach schriftlicher Aufforderung mit Fristsetzung keine näheren Angaben zu den Geräten und den Preisen vorgelegt hatte. Damit rückte die Turngerätefabrik Gotthilf Benz aus Winnenden mit knapp 55 300 Euro nach. "Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht", sagte Bürgermeister Bernhard Haas und nahm Bezug auf die Wünsche von Vereinen und Schulen, auf die die Verwaltung bei der Auswahl der Sportgeräte eingegangen sei. Laut Uwe Kretschmer sind es nur wenige Spezialgeräte, dafür viele Matten und Geräte, "die vielseitig genutzt werden können und auch oft genutzt werden". Es sei für ihn schwierig gewesen, so der Architekt, zu Beginn der Planung die Kosten richtig zu schätzen, da im Vorfeld nicht klar war, welche Sportarten bevorzugt werden und was dafür angeschafft werden muss. Bei einer Enthaltung stimmte der Ausschuss der Vergabe schließlich zu.

Kontrovers ging es beim letzten Posten zu. Fast 63 300 Euro anstatt 34 600 Euro standen für Montagedecken aus Holz für den Eingangsbereich, die den Schallschutz garantieren und gleichzeitig den Brandschutzbestimmungen entsprechen, zur Diskussion. "Wir sind überrascht gewesen, was da für Zahlen herausgekommen sind", sagte Oliver Fassiotti. Hier sei definitiv ein zu geringer Ansatz gewählt worden. Da die Gesamtkosten jedoch unter dem Ansatz liegen, habe er die Ausschreibung nicht gleich aufgehoben.

Fritz Fahr (Freie Wähler/ CDU) fragte nach kostengünstigeren Alternativlösungen. Die gebe es in Form einer Lochplatten-Decke, räumte der Architekt ein. Allerdings sehe das Konzept vor, dass sich das Thema Holz, das sich von der verschindelten Außenfassade bis in den Vorbau zieht, auch im Eingangsbereich fortsetzt. Für Rolf Pfeifle (Freie Bürger) lag die Sache auf der Hand: Die Riedsteighalle sei eine reine Sporthalle und keine Veranstaltungshalle – "deshalb ist eine Holzdecke optisch nicht nötig". Am Ende entschieden sich vier Ausschussmitglieder für den Werkstoff Holz (bei zwei Enthaltungen). Ebenfalls vier stimmten für die Vergabe der Arbeiten an die Firma Vorlaufer aus Musbach. Zwei Mitglieder stimmten dagegen.

Über die Farbgestaltung, zum Teil durch Sichtbetonwände, und einen azurblauen Hallenboden unterhielten sich die Ausschussmitglieder bei einem Rundgang durch die Halle. Dabei beschlossen sie, mit einem dunklen Rotton an den Betonboxen einen weiteren Farbtupfer zu setzen. Der Aufzug soll aus Kostengründen nur gestrichen und nicht mit Holz verkleidet werden.

Die Eröffnung der Ried-steighalle wird voraussichtlich am 26. Oktober sein. Für Anfang Januar sei ein Sportfest geplant, bei dem sich alle Sportarten vorstellen können, ließ Bürgermeister Haas wissen.

 
 

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