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Dornstetten Neuer Mobilfunkstandort für Vodafone

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In seiner jüngsten Sitzung sprach sich der Gemeinderat einstimmig dafür aus, dass die Stadt der Firma Vodafone ein Grundstück im Bereich Herrengarten oder Schorn/Kirchäcker für eine stationäre Hochfrequenzanlage bereitstelle. Noch ist diesbezüglich jedoch einiges ungeklärt.

Dorns tetten . Bis zum fertigen Mobilfunkmasten gibt es noch einiges zu tun für die Kommunalpolitiker. Der Gemeinderat solle zu gegebener Zeit über das Ergebnis der Verhandlungen zwischen Stadt und Vodafone informiert werden. Um dann über einen Pachtvertrag entscheiden zu können, sei es zudem erforderlich, Werte über eine Strahlenbelastung zu haben. Dafür seien seitens des Anlagenbetreibers entsprechende Daten zu liefern.

Das Thema Mobilfunk vor Ort beschäftigt den Rat schon länger und wird mehr als kontrovers diskutiert (wir berichteten). Ehemals war versäumt worden, für den Bau eines Mobilfunkmasten der Firma Telekom in Aach ein Grundstück zur Verfügung zu stellen. Der Mast wurde dann auf Privatgrund genehmigt, wogegen die Stadt wiederum Einspruch eingelegt hat. Dieses Verfahren läuft noch und die Telekom sei nicht sehr kooperationsbereit, so Bürgermeister Bernhard Haas. Daher wolle man jetzt nichts versäumen.

Allerdings wurde das Thema im Gremium nun erneut differenziert diskutiert. Zum einen stieß dem ein oder anderen negativ auf, dass es offenbar keine Größenangaben zu dem Vodafone-Vorhaben gebe. Auch sei der Versorgungsradius durch die neue Anlage noch unklar. Außerdem müsse beachtet werden, dass der anvisierte Standort nahe der Gemarkungsgrenze nach Freudenstadt liege, man müsse mit der Stadt darüber sprechen. Angemahnt wurde auch, dass der ehemals seitens der SPD-Fraktion geforderte Arbeitskreis (AK) zu diesem Thema seine Arbeit aufnehmen solle.

Strahlenbelastung soll möglichst gering gehalten werden

Bür germeister Haas machte zude m deutlich, dass ein bekannter externer Berater aus Köln von einem seitens des Rates gewünschte Mobilfunkversorgungskonzeptes abrate. Der Berater halte es eher für zielführend, anhand von geplanten Anlagen Einfluss darauf zu nehmen, dass die Strahlenbelastung von vornherein möglichst gering gehalten werde. Bei bestehenden Anlagen solle versucht werden, die Belastung zu verringern. In Gesprächen mit Mobilfunkanbietern solle auch versucht werden, einen Anlagenstandort mit Antennen verschiedener Anbieter zu belegen.

Christa Dengler (SPD) kritisierte, dass schon wieder Prozesse liefen, in welche der AK nicht eingebunden sei.

Sie bat eindringlich um Information und betonte mehrfach: "Wir wollen den Mobilfunk nicht verhindern, sondern die Strahlung möglichst gering halten." Man sei kein Gegner, aber man müsse das Ganze einfach stemmen. Außerdem fände sie ein Mobilfunkkonzept nach wie vor sinnvoll.

Bürgermeister Haas wiederum betonte, dass er nicht ganz glücklich sei mit den Anschuldigungen und selbstverständlich alles weiterleite, was zum Thema käme.

Karlheinz Raisch (FW/CDU) sprach sich dafür aus, dass auch die Ortschaftsräte immer wieder eingeladen werden sollten, wenn es um den Mobilfunk gehe.

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