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Dornstetten Mit dem HLF 20/16 auf dem neusten Stand

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Fahrzeugübergabe (von links): stellvertretender Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzender Franz Wittich, Erhard Bröckel von der Firma Barth Feuerwehrtechnik, Kreisbrandmeister Frank Jahraus, Landtagsabgeordneter Norbert Beck (CDU), stellvertretende Bürgermeisterin Pascale Peukert, Diakon Georg Lorleberg, Kommandant Markus Franz und Jörg Stockburger, Firma Wackenhut. Foto: Schwark Foto: Schwarzwälder-Bote

Mit einem Festakt beim Feuerwehrhaus hat die Dornstetter Feuerwehr ihr neues Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug vom Typ HLF 20/16 offiziell übernommen. Damit verbunden war ein Tag der offenen Tür.

Dornstetten. Zum Festakt begrüßte Dornstettens stellvertretende Bürgermeisterin Pascale Peukert zahlreiche Gäste, unter ihnen den Landtagsabgeordneten Norbert Beck (CDU), Kreisbrandmeister Frank Jahraus, den stellvertretenden Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzenden Franz Wittich, Gemeinderäte und Ortsvorsteher sowie Vertreter befreundeter Nachbarwehren. Auch Vertreter des DRK hieß sie willkommen. "Denn ohne eine intensive Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und DRK würde sich die Rettung und Bergung von Menschen an Unfall- oder Gefahrenorten wesentlich schwieriger gestalten", sagte Peukert.

Das neue Hilfeleistungsgruppenfahrzeug kostet rund 450 000 Euro. Vom Land Baden-Württemberg gab es einen Zuschuss in Höhe von 99 000 Euro. "Mit dem neuen Fahrzeug ist die Feuerwehr Dornstetten wieder auf einem hervorragenden Ausstattungsstand", betonte Peukert. Das HLF 20/16 komme unter anderem bei Bränden und Verkehrsunfällen zum Einsatz. "Mit dem Beschluss, das Fahrzeug anzuschaffen, hat der Gemeinderat Weitblick und Mut gezeigt und sich der Verantwortung gestellt, auch in schwierigen Zeiten zur Feuerwehr zu stehen", betonte Pascale Peukert.

Lob ging an Kreisbrandmeister Jahraus, der sich, auch in Sachen Zuschuss, für die Belange der örtlichen Feuerwehr eingesetzt habe, an Kommandant Markus Franz, der die Ausschreibung vorbereitet hatte, und den vorherigen Kommandanten Oliver Zwecker, der sich intensiv mit dem Leistungsverzeichnis befasst hatte.

Seit April ist das HLF wegen seiner breiten Einsatzmöglichkeiten bei allen Einsätzen das erstausrückende Fahrzeug im Stadtgebiet, berichtete Markus Franz. Er dankte Bürgermeister Bernhard Haas, der die wichtige Anschaffung erst möglich gemacht habe.

Landtagsabgeordneter Norbert Beck gratulierte der Dornstetter Wehr zum neuen Fahrzeug. Feuerwehren seien, wie andere Hilfsdienste auch, Garanten der Sicherheit im Land. Beck stellte die Bedeutung der Nachwuchsförderung heraus. Der Dienst bei den Feuerwehren habe vielfältige Aufgaben und erfordere viel Fachwissen.

Trotz "Flugzeugcockpits": Mensch unersetzbar

Das neue Fahrzeug trage zur Sicherheit der Bevölkerung in Dornstetten und den Ortsteilen Aach und Hallwangen bei, sagte Kreisbrandmeister Jahraus in seinem Grußwort. Es sei kein Spielzeug der Feuerwehr, sondern ein notwendiges Werkzeug, das die Feuerwehr zur Bewältigung ihrer täglichen Aufgaben benötige. Auch bei modernster Technik und Ausstattung, die mehr an ein Flugzeugcockpit als einen Lastwagen erinnere, sei der Mensch unersetzbar. Egal zu welcher Tages- und Jahreszeit und bei welchem Wetter, entscheidend im Feuerwehreinsatz sei immer der Faktor Mensch. Vor dem Hintergrund der jüngsten Geschehnisse bei BASF in Ludwigshafen ging der Kreisbrandmeister auf die Gefahren des Dienstes bei der Feuerwehr ein und wünschte allen Angehörigen, stets sicher und wohlbehalten von ihren Einsatz- und Übungsfahrten zurückzukehren.

Weitere Grußworte sprachen Jörg Stockburger von der Firma Wackenhut in Nagold, die das Fahrgestell geliefert hatte, und Erhard Bröckel von der Firma Barth Feuerwehrtechnik in Fellbach, die das Fahrzeug beladen hatte. Den kirchlichen Segen erhielt das neue Fahrzeug von Diakon Georg Lorleberg von der katholischen Kirche. Bei einem gut besuchten Tag der offenen Tür präsentierte die Dornstetter Feuerwehr ihre Geräte. Zum Frühschoppen und Mittagessen unterhielt die Dietersweiler Dorfmusik. Kinder konnten in den Einsatzfahrzeugen der Wehr mitfahren.

(lsk). Wie Kommandant Markus Franz erläuterte, ist das HLF 20/16 mit einer Löschgruppe von neun Personen unterwegs. Es verfügt über einen Wassertank mit 1600 Liter Fassungsvermögen. Die eingebaute Pumpe kann mehr als 2000 Liter pro Minute fördern. Ein Schaummitteltank fasst 120 Liter Mehrbereichsschaummittel. Das Fahrgestell verfügt unter anderem über 290 PS, Allradantrieb und ein Automatikgetriebe. Das Fahrzeug ist mit weiteren technischen Besonderheiten ausgestattet, etwa einem Mehrgasmessgerät – das bislang erste in Dornstetten – und einer Wärmebildkamera. Darüber hinaus sind leistungsstarke Spreizer und Rettungsscheren an Bord.

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