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Dornstetten Kleinspielfeld beim Gymnasium soll kommen

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Das Pumpwerk Breitenbach. Foto: Kleindienst Foto: Schwarzwälder Bote

Dornstetten (str). Bei mehreren Positionen im Haushaltsentwurf 2020 hatten die Dornstetter Gemeinderäte in der jüngsten Sitzung verstärkten Aufklärungs- sowie Diskussionsbedarf. So zum Beispiel bei den für ein Kleinspielfeld beim Gymnasium eingestellten 200 000 Euro, wobei der Posten aber jetzt so im Haushalt stehen bleiben soll. Ein Sperrvermerk war zuvor angeregt worden, jedoch stellte Bürgermeister Bernhard Haas klar, dass man das nicht brauche. Man werde schauen, was man machen könne.

Unter anderem hatte Jörg Hamann (FB) nach der Sinnhaftigkeit eines solchen Spielfelds gefragt; der Pausenhof sei doch nicht zu klein, vielmehr blockierten parkende Autos den Hof, die müssten weg. Vertreter der Schule plädierten dringlichst für eine Erweiterung, ein Gelände bei der Gärtnerei Seeger sei frei geworden. Man wolle sich auch selbst stark machen, um Hilfe und Gelder für das Kleinspielfeld zu bekommen, etwa über Spenden. Man habe auch schon mit Vertretern der Schwarzwaldwerkstatt gesprochen. Außerdem hätte die Schule gegebenenfalls kein Problem damit, wenn das Spielfeld dann auch öffentlich genutzt werde. Ilona Costantino (FW/CDU) zeigte sich vom Engagement der Schulvertreter begeistert. Das könne entlasten. "Ich bin mir bei der Haushaltslage nicht sicher, ob wir das Geld dafür haben."

Personalkosten gestiegen

Zudem ging es um Personalkosten im Kindergarten Alte Volksschule. Diese sind gegenüber dem Vorjahr von rund 123 000 auf jetzt 171 000 Euro gestiegen. Katharina Schmelzle (FW/CDU) fragte nach den Gründen. Hauptamtsleiter Oliver Zwecker verwies insbesondere auf Personalwechsel, Tarifänderungen, vier in Ausbildung befindliche Kräfte sowie Kosten für die Betreuung ausländischer Kinder.

Umstritten war ferner die Anschaffung eines Unimogs für den Bauhof. Diese ist mit 160 000 Euro in diesem Jahr geplant. Martin Schwenk (FW/CDU) plädierte für einen Traktor, der rund 40 000 Euro günstiger sei. Bauhofleiter Martin Mose machte sich mit Fachwissen für den Unimog stark, seine Fachkompetenz stieß auf Anerkennung im Gremium. Jörg Hamann (FB) forderte einen Preisvergleich von Traktor und Unimog und regte gleichsam das Leasen oder Mieten eines Unimogs an. Letztlich stellte Bürgermeister Haas klar, dass der Posten im Haushalt so wie gehabt stehen bleibe, man werde sehen, was es für eine Lösung gebe.

Die Ablöse der Unterhaltung der Fußgängerunterführung am Bahnhaltepunkt Aach war Thema von Christa Dengler (SPD), die nachhakte, was jene im Haushalt eingestellten 144 000 Euro zu bedeuten hätten. Zwecker erläuterte, dass man auf diese Weise die Unterhaltspflicht an die Bahn abgebe. Die SPD-Stadträtin sprach zudem mit Blick auf die Sportgemeinschaft Dornstetten (SG) davon, dass sie gerne einen Klimabonus statt Kinderbonus hätte. Bürgermeister Haas bat um nähere Erläuterungen, das solle Thema in der nächsten Sitzung sein.

30 000 Euro wiederum sind im aktuellen Haushalt unter dem Posten "Öffentliches WLAN/Mobilfunk – Sachverständige, Gerichtskosten und ähnliches" eingestellt. FB-Stadtrat Dietmar Zander fragte nach, ob das prophylaktisch sei oder etwas Konkretes anstehe. Bürgermeister Haas verwies in diesem Zusammenhang auf den vom Rat gewünschten Arbeitskreis zum Thema Standorte Mobilfunkmasten und Informationen zur Strahlungsgefahr, den die SPD-Fraktion beantragt hatte.

Bei den Investitionen 2020 kam zudem die Sprache auf den Posten Pumpwerk Breitenbach, für das 50 000 Euro eingestellt sind. Der Posten bleibe stehen, insistierte Bürgermeister Haas nach längerer Diskussion über Pro und Contra – so sei er mit der Bürgermeisterin von Waldachtal in dieser Angelegenheit verblieben. Geplant sei eine gemeinsame Klausurtagung zum Thema, bei der alles aufgearbeitet werden solle.

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