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Dornstetten Fröhlicher Gesangszug durchs Städtle

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Beste Stimmung herrschte beim "Bänkleshopp" rund um die Sitzbänke zwischen Kreisverkehr und Marktplatz. Foto: Günther Foto: Schwarzwälder Bote

Der "Bänkleshopp" des Dornstetter Liederkranzes entwickelt sich immer mehr zu einem bedeutenden Termin im städtischen Veranstaltungskalender. Jahr um Jahr nehmen mehr Sänger und Gäste teil – diesmal auch aus umliegenden Gemeinden.

Dornstetten. Ohne die froh gelaunte Gruppe, die singend, musizierend und hin und wieder auch tanzend von Bänkle zu Bänkle durchs Städtle bis hinab zum Marktplatz zieht, würde im August in Dornstetten etwas fehlen. Vor allem die Gelegenheit, bei dem Freiluftkonzert mehrstimmig gesungene und wohlklingende Gassenhauer, Volkslieder, alte Schlager und neue Ohrwürmer zu hören. Die "Schöne Maid" und "Auf, auf zum fröhlichen Jagen" erklangen genauso wie das "Kufstein-Lied" und "99 Luftballons".

Lieder passend zum Ort

Wer aufmerksam zuhörte, bemerkte bald, dass Christian Hamann, der den Gesang in bewährter Weise mit seinem Akkordeon begleitete und für die Liedauswahl zuständig war, die Lieder passend zum jeweiligen Ort ausgesucht hatte. Während weiter oben im Städtle eher die "Bergvagabunden", die "Waldeslust" oder die "Schwarzwaldmarie" zur Geltung kamen, ließen die Sänger bei ihrem Liedvortrag am Stadtbrunnen die "Fischerin vom Bodensee" und die "Capri-Fischer" hochleben.

Zum "Bänkleshopp" hatten die zahlreichen Sänger des Liederkranzes aber nicht nur ihre geübten Stimmen, ihre Freude am Singen und auch einige Notenblätter mitgebracht, eingepackt hatten sie auch allerlei zur Stärkung zwischendurch, mitgeführt in voll gepackten Rucksäcken, Taschen oder gar einem mit Nussecken gefüllten Trolley.

Dabei war es herrlich zu beobachten, dass die vielen Gepäckstücke mit fortschreitender Konzertdauer zunehmend leichter wurden, denn die mit allerlei Köstlichkeiten gefüllten Proviantboxen, Obstkörbe und Kuchenplatten wurden bei jedem Zwischenstopp an einer Bank herumgereicht. Manch ahnungsloser Passant, der lediglich stehengeblieben war, um einige Augenblicke den schönen Liedervorträgen zuzuhören, wurde freundlich ins Geschehen einbezogen und mit verköstigt.

Kredenzt wurden auch Getränke. Beliebt waren vor allem selbstgebrannte Spirituosen und selbst hergestellte Fruchtliköre, auf Wunsch bekam man gleich das Rezept dazu. Unter diesen Vorbedingungen war es kein Wunder, dass gegen Ende vermehrt Weisen wie "Ein Prosit mit harmonischem Klange" oder "So ein Tag, so wunderschön wie heute" erklangen.

Bevor die Sänger der Engel-Wirtin zum 80. Geburtstag ein Ständchen brachten, gab es einen längeren Stopp im Lammgarten. Denn mit der Einladung "Jetzt ist Nussecken-Zeit" wurden die Leckereien verteilt, ehe der Lammgarten kurzerhand zur Tanzbühne umfunktioniert und zu den Klängen des "Zillertaler Hochzeitsmarschs" getanzt und geschunkelt wurde.

Schon zur Tradition geworden, endete der "Bänkleshopp" auf dem Kirchplatz. Diese Station war eher den besinnlichen Liedern vorbehalten. Im Schein des Vollmonds wurden am Nonnenbrunnen Mond und Sterne besungen und Abendlieder vorgetragen.

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