Freuen sich über ihren Erfolg: die engagierten Achtklässlerinnen vom "GyDo".Foto: Gymnasium Dornstetten Foto: Schwarzwälder Bote

Wettbewerb: Schülerinnen des Gymnasiums punkten

Dornstetten. Wer liebt Schokolade nicht? Dass die beliebte Süßigkeit jedoch einen bitteren Beigeschmack haben kann, lernte die Klasse 8b am Gymnasium Dornstetten im Unterricht. Sie hörte von Kinderarbeit auf Kakaoplantagen sowie von Armut und Ausbeutung der Plantagenmitarbeiter.

Eine Gruppe von sechs Schülerinnen nahm daraufhin am Wettbewerb "Sweet Revolution" von Fairtrade Deutschland teil. Die Forderung nach fairem Einkommen, gerechten Arbeits- und Produktionsbedingungen und nach einem Ende der Kinderarbeit sollten in einen griffigen Slogan verpackt werden. Bis Anfang Dezember konnte man online über rund 700 Slogans abstimmen, knapp 240 000 Stimmen wurden insgesamt abgegeben.

Geplant war, dass die Slogans der ersten drei Plätze von dem hauptberuflichen Graffitikünstler @boogiesml auf eine Leinwand gesprayt werden sollten, die jetzt vor dem Reichstag in Berlin steht.

Die Dornstetter Gymnasiastinnen schnitten beim Wettbewerb mit Platz sechs nicht nur sehr gut ab, sondern ihr Slogan "Freiheit, Gleichheit, Fairness" wurde ebenfalls auf die Leinwand genommen, wie die Schule mitteilt. Die sechs Schülerinnen sind stolz, dabei gewesen zu sein und mit ihrem Beitrag auf die Themen Kakaoproduktion und fairer Handel aufmerksam gemacht zu haben.

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