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Dornstetten Ein Familienmensch und Teamplayer

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Vom Gemeinderat bestätigt: Aachs neuer Ortsvorsteher Frank Erhard (Zweiter von rechts), seine erste Stellvertreterin Sibylle Kroll und sein zweiter Vize Karlheinz Raisch (rechts) mit Bürgermeister Bernhard Haas, der betonte, dass man sicher gut zusammenarbeiten werde. Foto: Strantz-Kleindienst Foto: Schwarzwälder Bote

Aach hat einen neuen Ortsvorsteher. Nachdem am Dienstagabend der Dornstetter Gemeinderat dem Entscheidungsvorschlag des Aacher Ortschaftsrats gefolgt war, kann Frank Erhard sein neues Amt antreten.

Dornstetten-Aach. Bereits im Juli wurde der neue Ortsvorsteher vom Aacher Ortschaftsrat einstimmig gewählt; der Dornstetter Gemeinderat bestätigte das Votum jetzt in seiner jüngsten Sitzung. Wie das neu gewählte Gemeindeoberhaupt gegenüber dem Schwarzwälder Boten verrät, gehörte das Amt des Ortsvorstehers bislang nicht zu den Lebenszielen des in Nordrhein-Westfalen geborenen 67-jährigen Diplomchemikers, der inzwischen in Rente ist. Dazu kam er vielmehr, wie er schmunzelnd berichtet, "wie die Jungfrau zum Kind".

Dem neu gewählten Ortschaftsrat gehört er erst seit dieser Legislaturperiode an. Eigentlich waren alle neuen Ortschaftsräte davon ausgegangen, dass sich ein erfahrenes Gremiumsmitglied zur Wahl stellen würde. Erst als dieser von einer Kandidatur Abstand nahm, ließ sich Erhard überzeugen anzutreten – obwohl ihm durchaus bewusst gewesen sei, dass er "als kommunalpolitischer Neuling zunächst wahrscheinlich in jedes aufgestellte Fettnäpfchen treten" werde.

Seine Kandidatur hat Erhard vorab zu Hause mit der Familie abgesprochen. Erhard ist, daran lässt er keinen Zweifel, ein ausgesprochener Familienmensch. So berichtet er strahlend vom diesjährigen Familienurlaub im Hunsrück, der – gemeinsam mit Ehefrau und den drei erwachsenen Kindern – für ihn das Größte gewesen sei.

Und der neue Ortsvorsteher scheint ein Teamworker zu sein. Dies belegt auch Erhards Rollenverständnis vom Amt des Ortsvorstehers. Er sei kein Einzelkämpfer, betont er – und verweist auf viele sachkundige Mitstreiter im Ortschaftsrat. Was seine Rolle im Dornstetter Gemeinderat anbelangt, sieht sich Erhard in erster Linie als Berater bei Themen, die Aach betreffen. Dass er aber, wenn es um die Belange seines Orts geht, nicht nur beratend, sondern hin und wieder auch mahnend und fordernd auftreten muss, ist Erhard ebenfalls bewusst. Wichtig ist ihm neben dem Erhalt von Schule und Kindergarten im Dorf auch eine verbesserte innerörtliche Verkehrsführung. Klärungsbedarf sieht er zudem bei der Zufahrt zum neuen großen Baugebiet Kreuz II und bei der Frage, wie dort sinnvoller sozialer Wohnungsbau aussehen kann.

Seine Leidenschaften: Volleyball und die Berge

Kommunikative Kompetenz zeigt Erhard schon mal, was die Zusammenarbeit mit seinem Vorgänger Hermann Friedrich anbelangt: "Es ist für mich selbstverständlich, ihn bei Bedarf nach seiner Einschätzung zu fragen. Es gilt, die alten Ressourcen zu nutzen." Eine durchaus pragmatische Einstellung, schließlich kann sein Vorgänger auf 26 Jahre Ortsvorsteher-Erfahrung zurückblicken.

Was seine kommenden Repräsentationspflichten als Ortsvorsteher betrifft, erwartet er von seinen Besuchen bei runden Geburtstagen oder bei den Seniorenfeiern Synergieeffekte, geht er doch davon aus, dass er dadurch "die Sorgen und Nöte der Leute mitbekommt". Wobei er stets auf die Unterstützung seiner Frau Gudrun zählen kann, die schließlich, so Erhard, "schon durch ihr Mutter-Kind-Turnen den ganzen Ort kennt".

Nicht sicher ist sich Frank Erhard darüber, ob ihm angesichts des neuen Amts noch viel Zeit für seinen geliebten Sport bleibt. Er spielt leidenschaftlich gerne Volleyball, geht außerdem gerne Bergwandern, Radfahren und Skifahren. Die Sportgruppe, die er freitagabends in Aach leitet, will er aber auf alle Fälle beibehalten.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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