Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Dornstetten Dreifürstensteinschule wird für eine Woche zur "Fun City"

Von
Eine Schülerin nimmt im Bistro der Schulstadt Bestellungen entgegen. Foto: Schule Foto: Schwarzwälder Bote

Dornstetten. Zum zweiten Mal wurde die Dreifürstensteinschule Dornstetten zur Schulstadt "Fun City". Den Rahmen dafür bot die Projektwoche "Schule als Stadt".

Besonderer Wert wurde darauf gelegt, dass sich bei der Planung und Verwirklichung des Projekts Teilhabemöglichkeiten für alle Schüler ergaben. Kein geringer Anspruch, denn die Schüler der Dreifürstensteinschule bringen sehr unterschiedliche Voraussetzungen mit, und viele können sich nur eingeschränkt über Lautsprache verständigen, wie die Schule mitteilt.

Daher zeigten in der ganzen Schulstadt große Plakate in einfacher Sprache und mit Symbolen die aktuellen Angebote mit Zeit- und Ortsangaben an. So konnten sich die Schüler informieren und ihre persönlichen Entscheidungen treffen. Zur Unterstützung der Schüler ohne Lautsprache wurden beispielsweise iPads, Symboltafeln und Gebärden eingesetzt. Dadurch konnten alle kommunikativ am Stadtleben teilnehmen, sich Informationen beschaffen, Dienstleistungen anbieten oder Gäste begrüßen.

Gearbeitet wurde in "Fun City" in einem Zweischichtsystem. Die Schüler hatten die Möglichkeit, Geld als Dienstleister zu verdienen und dies anschließend in der Schulstadt in Umlauf zu bringen. Um an das verdiente Geld zu kommen, mussten die Schüler zuerst bei der Bank ihre Arbeitszeitnachweise vorlegen und bekamen daraufhin ihren Lohn ausgehändigt.

In dem "Bistro Allerlei" konnten sich die Schüler Speisen und Getränke auswählen. Weitere Dienstleistungen waren ein Bücherclub, in dem man sich vorlesen lassen konnte, ein Nagelstudio und eine Waschstraße für Rollstühle. Für ein kulturelles Erlebnis wurde im Naturkundemuseum gesorgt. Bei der Post konnten Postkarten gestaltet und frankiert werden. Ein Secondhand-Laden bot ein vielfältiges Angebot an. Auch durch die Unterstützung von jungen Menschen im Freiwilligen Sozialen Jahr wurde "Fun City" zu einer gelungenen Schulstadt.

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.