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Dornstetten Banner für sichere Schulwege

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Wolfgang Franz (Polizeiprävention), und Karl Müller (Kreisverkehrswacht) haben gestern gemeinsam mit Julia Miller (Stadtverwaltung) und Bürgermeister Bernhard Haas sowie Bauhofleiter Martin Mose (von links) auf die Banneraktion zum Schulstart aufmerksam gemacht. Foto: mos Foto: Schwarzwälder Bote

Mit großen Bannern werden die Verkehrsteilnehmer derzeit auf den Schulstart aufmerksam gemacht. Die Aktion wird von der Kreisverkehrswacht gesponsert.

Dornstetten (mos). Mit dem Start des neuen Schuljahrs und dem damit einhergehenden Schülerverkehr steigt in jedem Jahr die Gefahr, dass etwas passiert. Große Banner mit dem Hinweis "Bitte langsam! Schule hat begonnen" weisen die Autofahrer und die übrigen Verkehrsteilnehmer deshalb seit Montag auf den Schulstart hin.

Allein in der Stadt Dornstetten mit ihren Teilorten Aach und Hallwangen wurden jetzt wieder zehn solche Banner – vier davon sind neu – an den Ortseingängen und in der Nähe der Grundschulen angebracht. Bürgermeister Bernhard Haas dankte bei der Gelegenheit Geschäftsführer Karl Müller von der Kreisverkehrswacht und Wolfgang Franz von der Polizeiprävention für das Sponsoring der Banner.

Bis Anfang November

Haas betonte, dass die Stadt Dornstetten bereits seit vielen Jahren Mitglied bei der Kreisverkehrswacht sei und dass er dankbar für die Unterstützung sei, die man hier erfahre. Bauhofleiter Martin Mose hatte den Bedarf an neuen Bannern zuvor ermittelt und der Kreisverkehrswacht mitgeteilt.

Bis Anfang November lasse man die Banner normalerweise hängen, so Mose. Insgesamt 220 Banner hat die Kreisverkehrswacht in den vergangenen zehn Jahren gesponsert, 24 allein in diesem Jahr, sagte Geschäftsführer Karl Müller. Die Zusammenarbeit mit den Kommunen im Landkreis funktioniere gut, die Unfallzahlen seien eher niedrig. Selbstverständlich sei das nicht. Einen einzigen Schulwegunfall hatte es im letzten Jahr in Freudenstadt gegeben. Müller lobte an der Stelle ausdrücklich den Schulwegplan, den es in Dornstetten bereits seit einigen Jahren gibt.

Wichtig sei, dass sich die Eltern ihrer Vorbildfunktion bewusst würden und dass sie die Schulwege mit ihren Kindern auch üben. "Der kürzeste Schulweg ist jedenfalls nicht immer der sicherste Schulweg", sagte Müller. Im Frühjahr 2020 hatte die Polizei das Fußgängerverhalten mit Vorschulkindern bereits geübt. Nach den Herbstferien ist zudem ein Schulwegtraining im Bereich der Grundschulen geplant.

Als großes Problem erlebten sie nach wie vor die viel zu häufigen Elterntaxis vor den Schulen, so Müller und Franz. "Viele Eltern schaffen genau damit die größten Gefahren für ihre Kinder selbst, indem sie direkt vor den Schulen anhalten und parken", sagte Franz.

Ärger über Elterntaxis

Man habe dies bereits wieder beobachtet und die Eltern vereinzelt auf diesen Missstand auch angesprochen. Oftmals interessiere es die betroffenen Eltern beziehungsweise Fahrer auch gar nicht, dass man an den Stellen eigentlich nicht parken darf, ergänzte Haas, der dieses Verhalten vor der Dornstetter Grundschule ebenfalls beobachtet hat – und das obwohl die Markierung am Boden klar zeige, dass man dort nicht halten soll. Gemeinsam mit Müller und Franz appelliere er deshalb dringend an die Eltern, die eigenen Kinder nicht direkt bis vor die Schule zu fahren und damit andere Kinder zu gefährden.

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