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Dornstetten Auch privates Kapital nötig

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Stellten das Konzept vor (von links): Ellen Brede, Gerhard Rummel, Bernhard Haas, Ilona Costantino, Richard Reschl, Oliver Zwecker, Joachim Kumm und Steffen Niehues. Foto: Stadler Foto: Schwarzwälder Bote

Dornstetten (bine). Bei einem Pressegespräch vor der Einwohnerversammlung informierten die am städtebaulichen Gesamtkonzept Beteiligten – also Stadtverwaltung, Gemeinderäte, HGV und das Büro Reschl Stadtentwicklung aus Stuttgart – über das Konzept für die Dornstetter Innenstadt.

Die Stadt verfügt mit dem Konzept über eine Entwicklungsperspektive mit konkreten Zahlen zu Kosten und Finanzierungen. Diese wurden vorab in Dialogphasen mit den Entscheidungsträgern erarbeitet. Analysiert wurde die Nutzungsstruktur der Innenstadt, der Verkehr, der Zustand sämtlicher Gebäude, die Gestaltung der Freiflächen, das Grün in der Stadt und die Gestaltung des öffentlichen Raums. Dabei definiert die Analyse vier sogenannte Ankernutzungen als Basis für eine räumliche und funktionelle Gliederung der Dornstetter Innenstadt. Für die nördliche Innenstadt, den ZOB, die Stadhalle, die Schießgrabenstraße und den Marktplatz wurden zusätzlich fünf Lupen definiert.

75 Einzelprojekte wurden in der Kosten- und Finanzierungsübersicht mit insgesamt knapp 83 Millionen Euro beziffert. Diese betreffen sowohl kommunale als auch private Bereiche und beinhalten auch sogenannte Schlüsselliegenschaften zur Steuerung der Entwicklung mit rund zehn Millionen Euro, wie beispielsweise das Gebäude "Löwen" in der Hauptstraße. Die Sanierung der Stadthalle mit der Umgestaltung des Umfelds in Verbindung mit dem nördlichen Bereich der Hauptstraße stehe in der Prioritätenliste an oberster Stelle.

Die Umsetzung des Konzeptes ist aus Sicht des Büros Reschl ein finanzieller Kraftakt, der nur gelingen kann, wenn neben finanziellem Engagement auch privates Kapital mobilisiert werden kann. Richard Reschl und sein Team haben mit den Beteiligten rund eineinhalb Jahre in das Verfahren und Gemeinschaftswerk investiert. Bürgermeister Bernhard Haas sagte, das, Konzept stelle die künftigen Leitlinien – auch für Veränderungen – dar. Ellen Brede von der Tourist-Info und dem Kulturamt betonte, dass die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt gesteigert werden und eine Verbindung zwischen oberen und unterer Hauptstraße hergestellt werden müsse.

Gemeinderat Joachim Kumm betonte, dass die Leerstände in Dornstetten inzwischen überschaubar seien und die Bürger zur Aufwertung der Stadt mit ins Boot geholt wurden, ebenso wie der HGV.

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