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Dornstetten Arbeitskreis soll sich nur auf Mobilfunk konzentrieren

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Dornstetten. Der Arbeitskreis Mobilfunk, der auf Antrag der SPD initiiert wurde (wir berichteten), soll sich ausschließlich mit dem Thema Mobilfunk befassen, nicht auch noch allgemein mit dem Thema Digitalisierung. Das hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung bei drei Gegenstimmen, unter anderem von Christa Dengler (SPD), beschlossen. Dengler hatte zuvor nochmals betont, worum es dem Arbeitskreis gehe: darum, die Bürger mit minimalster Belastung bestmöglich zu versorgen.

Die erste Sitzung des Arbeitskreises ließ Hauptamtsleiter Oliver Zwecker kurz Revue passieren. Es sei dies zunächst eine Vorstellungs- und Austauschrunde gewesen. Peter Nießen vom EMF-Institut Köln habe die im Stadtgebiet vorhandenen Mobilfunkanlagen vorgestellt. Ähnlich wie in seinem Vortrag Anfang des Jahres habe er nochmals erläutert, wie die Anlagen konkret ihre Sendeleistung abstrahlen und dadurch Gebäude im Umfeld der Anlagen betroffen seien. Danach habe man über einzelne vorhandene und potenzielle künftige Standorte beraten. Berechnungen und Kartenmaterial des Fachmanns seien, so betonte Zwecker, dabei sehr hilfreich gewesen.

Es sei klar geworden, dass alle vorhandenen und vermutlich auch alle derzeit geplanten Anlagen die gesetzlichen Grenzwerte einhalten. Dennoch gebe es die Möglichkeit, die Strahlung für Bewohner und Gebäude in der Nähe noch deutlich geringer zu halten, so Zwecker. Dabei sie die Frage interessant, ob der Mobilfunk nur zum Telefonieren oder auch zur Datenübertragung genutzt werden soll.

Zusammenfassend hätten, so Zwecker weiter, der umfangreiche Wissensaustausch und der breite Dialog bei dieser ersten Sitzung dazu geführt, dass die Ziele für die künftige Arbeit des Arbeitskreises immer nur angerissen, aber nicht abschließend besprochen oder festgelegt worden seien. Dies solle der Schwerpunkt in der nächsten Sitzung sein, die noch in diesem Jahr stattfinden soll.

Das Thema Digitalisierung, worunter jeder vermutlich etwas anderes verstehe, sei zum Ende der Sitzung aufgekommen. Es mache nur Sinn, betonte Zwecker, sich mit Aspekten der Digitalisierung zu beschäftigen, die von der Stadt auch beeinflusst werden könnten, etwa die Digitalisierung der Verwaltungsarbeit im Rathaus, der Gremienarbeit des Gemeinderats und der Ortschaftsräte sowie im Schulwesen oder in Sachen freies W-Lan durch die Stadt.

Wie mit dem Thema Digitalisierung zu verfahren sei, darüber habe letztlich der Gemeinderat, wie jetzt auch geschehen, zu befinden. Denn insbesondere seien die genannten Themenfelder entweder Kernaufgabe der Verwaltung beziehungsweise des Bürgermeisters oder aber so weitreichend, kostenintensiv und von solch großer Tragweite, dass sie klar dem Aufgaben- und Entscheidungsfeld des Gemeinderats zugeordnet gehörten.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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