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Dornstetten Alle Zeichen stehen auf Wachstum

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Während andere Kommunen gegen das Schrumpfen kämpfen, erlebt Dornstetten das Gegenteil. Die Stadt erfahre derzeit eine Nachfrage an Bauplätzen, die jeden Vergleich der vergangenen Jahrzehnte übersteige, heißt es aus dem Rathaus.

Dornstetten. Im Kreis Freudenstadt gehört Dornstetten zu den Kommunen, die laut Statistischem Landesamt den höchsten Einwohnerzuwachs verzeichnen. "Es ist enorm, was sich gerade in unserer Stadt tut", freut sich Bürgermeister Bernhard Haas der Pressemitteilung zufolge. Nicht Investoren-Immobilien, sondern Bauplätze für private Bauinteressenten und Familien würden in Dornstetten nachgefragt wie nie zuvor.

Allein in den ersten fünf Monaten des Jahres 2019 hat die Stadt nach eigenen Angaben 37 Bauplätze verkauft – fast doppelt so viele wie im gesamten Jahr 2018 (21 Bauplätze) und mehr als dreimal so viele wie im Durchschnitt der vergangenen 20 Jahre (elf Bauplätze pro Jahr). Von den noch verbleibenden 28 voll erschlossenen städtischen Bauplätzen seien bereits 21 reserviert. "Früher hatten wir im Schnitt eine Anfrage pro Monat", erklärt Stadtkämmerer Jochen Köhler, der für die Vermarktung der Bauplätze zuständig ist. "Im Moment ist es eine Anfrage am Tag."

Die Gründe für die ebenso erfreuliche wie außergewöhnliche Entwicklung sehen Bürgermeister und Kämmerer in verschiedenen Bereichen. Zum einen spielten die gegenwärtige Konjunktur und Zinslage der Stadt in die Karten. Wie es scheine, trage nun auch die planvolle Entwicklungsarbeit Früchte, die Gemeinderat und Stadtverwaltung in den vergangenen Jahren gemeinsam geleistet hätten. "Wir haben viel Energie und Arbeit in die Entwicklung der Infrastruktur und des städtischen Angebots gesteckt", erklärt Haas. "Wie es aussieht, zahlt sich das nun aus. Dass wir so eine große Nachfrage von Privatleuten und Familien bekommen, ist wunderbar. Die Attraktivität und das Angebot unserer Stadt scheinen zu passen."

Begünstigt wird Dornstettens Wachstum nicht zuletzt durch die gute wirtschaftliche Entwicklung. Das Arbeitsplatzangebot in der Stadt ist laut Jochen Köhler weiter gestiegen. Nicht wenige der lokalen Unternehmen seien teils beträchtlich gewachsen. Die Zahl der Ein- und Auspendler halte sich die Balance.

In der Einführung des Kinderbonus, mit dem Familien für Bauvorhaben bezuschusst werden, sieht Bürgermeister Haas einen weiteren Faktor, der die Popularität Dornstettens positiv beeinflusst.

Daraus ergeben sich aber auch neue Anforderungen und Notwendigkeiten. "Wir müssen das städtische Angebot im gleichen Tempo weiterentwickeln. Zum Beispiel bei der Schaffung neuer Kindergartenplätze", ist er sich im Klaren. "Und es ist wichtig, dass wir alle Bürger in diesem Wachstumsprozess abholen und mitnehmen."

Strittiges Bauprojekt: Verwaltung will künftig anders kommunizieren

Haas denkt dabei vor allem an die Kritik, die der Stadt in den vergangenen Wochen zu einem geplanten Mehrfamilienhaus im Gebiet Kreuz II entgegenschlug. "Wir nehmen die Bedenken der Bürger und Anwohner sehr ernst, auch wenn wir den Anliegen nicht immer entsprechen können", wird er in der Mitteilung zitiert. "Es ist uns wichtig, aus solchen Erfahrungen zu lernen und für die Zukunft bessere Wege zu finden." Gleichzeitig zeige die hohe Nachfrage an Bauplätzen aber auch, dass Wohnraum in der Stadt dringend gebraucht werde.

Die Entwicklung der vergangenen Monate beweise, dass es richtig und wichtig sei, die entsprechenden Wachstumsmöglichkeiten zu schaffen, bilanzieren Bürgermeister und Stadtkämmerer.

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