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Dornhan Zukunftsprojekt geht in heiße Phase

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Die Architektinnen Irmela Haisch und Gerhild Hamberger (von links) sowie Dornhans Bürgermeister Markus Huber vor den Entwürfen, die Anfang Juli intensiv mit den Vereinen und Bürgern diskutiert werden sollen Foto: Engelhardt Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Frank Engelhardt

Ein lang gehegter Wunsch nimmt langsam Konturen an. Die Planungen für das Bürgerhaus in Leinstetten gehen in die heiße Phase.

Dornhan-Leinstetten. Die ersten Entwürfe wurde interessierten Bürgern und Vereinen bereits vorgestellt. Jetzt geht es darum, bis zum Herbst den Förderantrag einzureichen. Denn ohne Fördermittel sei das 2,7 Millionen teure Vorhaben nicht zu schultern, erklärt Dornhans Bürgermeister Markus Huber.

Mehr Platz und mehr Möglichkeiten, dazu gerüstet für die Anforderungen und Bedürfnisse der Zukunft und alles natürlich barrierefrei – so sieht die Basis aus, auf der das Fürnsaler Architekturbüro Hamberger/Haisch seine Entwürfe für das Leinstetter Bürgerhaus entwickelt. Über viele Monate hinweg wurden zudem Anregungen aus dem Kreis der Bürger und den Vereinen gesammelt sowie Ideen öffentlich diskutiert, um so nah wie möglich am realen Bedarf planen zu können, so Huber. "Die Bürgernähe ist uns wichtig, schließlich ist das eine Investition in die Zukunft – und nicht rückwirkend."

Nachdem die Standortfrage im vergangenen Jahr endgültig geklärt werden konnte, und die Stadt nun zwei Grundstücke besitzt, auf denen gebaut werden kann, haben sich die Verantwortlichen einige Hallen und Bürgerhäuser angesehen, um so viele Eindrücke wie möglich in die eigenen Planungen einfließen lassen zu können. "Wir wollen die Menschen zusammenbringen, die Aktivitäten und Möglichkeiten bündeln. Mit dem Standort befinden wir uns auch geografisch in der Ortsmitte", so Huber.

Den aktuellen Stand der Planungen konnten die interessierten Bürger beispielsweise beim Pfingstmarkt begutachten. Den Vereine lägen zudem die Pläne vor, so der Bürgermeister.

Herz des geplanten Bürgerhauses ist ein multifunktionaler Saal mit einer Größe von zwölf mal 18 Metern. Ob Ortschaftsratssitzungen, Sport oder Vereinsaktivitäten aller Art, dort soll alles möglich sein. Eine Bühne mit einer Größe von sechs mal zehn Metern schließt sich daran an und kann auch als Extraraum verwendet werden.

Herzstück ist ein multifuntioneller Saal

Das Foyer umfasst zudem gut 70 Quadratmeter und hat ebenfalls einen extra Zugang und kann somit unabhängig von den beiden anderen Räumen genutzt werden. In einem kleinen Raum nahe der Bühne soll künftig außerdem die Ortschaftsverwaltung zu finden sein. "Wir wollen das Rathaus mittelfristig aufgeben und alles im Bürgerhaus bündeln", so Huber.

Alle Vorbereitungen seien bisher gut verlaufen, selbst die Baugrunduntersuchungen seien besser ausgefallen als erwartet. "Wir müssen hier ein Konzept haben, das überzeugt. Ansonsten haben wir bei den Fördermitteln keine Chance", weiß Huber. Aus verschiedenen Töpfen könnten so eine Million Euro zusammenkommen, hofft er.

Ohne externe Unterstützung sei die Umsetzung eines solchen Projekts auf alle Fälle nicht machbar, und das trotz engagierter Bürgerschaft und Förderverein. In den kommenden Wochen sollen somit die Voraussetzungen geschaffen werden, damit der Förderantrag im Herbst mit den bestmöglichen Voraussetzungen eingereicht werden kann. Anfang Juli wollen sich die Verantwortlichen einmal mehr mit den Vereinen und Bauspezialisten zusammensetzen, um das Bauvorhaben weiter abzustimmen.

"Wenn alles ideal läuft, könnten wir bereits im Frühjahr 2017 die Fördermittelbewilligung bekommen und damit im Herbst kommenden Jahres mit dem Bau beginnen", hofft Huber. Im Sommer 2019 könne dann mit der Fertigstellung gerechnet werden. "Aber natürlich nur, wenn es keine Verzögerungen gibt", sagt der Bürgermeister und gibt zu bedenken: "Das ist kein Selbstläufer, wir müssen darum kämpfen und gemeinsam die Sache vehement nach vorne bringen."

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