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Dornhan Verwaltung hält von Dorian-Programm wenig

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Wie wird die Entwicklung innerorts am besten unterstützt? Das ist ein Thema in Dornhan.Archiv-Foto: Stöhr Foto: Schwarzwälder Bote

Dornhan (js). Auf Antrag der Stadträte Felix Lehmann, Alois Schanz, Rainer Rais und Ralf Pfeifle wurde der Tagesordnungspunkt "Einführung des Innenentwicklungs- und außengeförderten Nachhaltigkeitsprogramms" (kurz: Dorian) in die jüngste Gemeinderatssitzung mit aufgenommen.

Gefördert werden sollen laut Programm Vorhaben, die im Innenbereich liegen, bei denen das Baujahr des/der abzubrechenden Gebäude(s) vor 1970 liegt, der gewerbliche Anteil unter 50 Prozent liegt und für welche der Fördernehmer bereits eine Beratung über eine mögliche Anschlussnutzung des abzuräumenden Grundstücks vorweisen kann. Die Förderung soll als anteiliger Zuschuss gewährt mit einem Maximalbetrag von 15 000 Euro werden.

Als Ziele des Förderprogramms werden unter anderem die optische Aufwertung des Ortsbildes, die Vermeidung von Leerständen und die Reduzierung des Flächenverbrauchs im Außenbereich durch die Wiederbelebung der Ortskerne genannt. In seiner Analyse stellte die Stadtverwaltung den Nutzen des Programmes Dorian jedoch in Frage und verwies als Alternative auf das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR).

Außerdem habe man Übersichten über den Leerstand in Dornhan gemacht und sei dabei zum Ergebnis gekommen, dass im Stadtgebiet nur wenige leerstehende Gebäude nachgewiesen werden können und deshalb nur ein geringer Effekt durch ein zusätzliches Programm erzielt werden könnte.

Auch sei durch die Einführung von Dorian ein stärkerer Anstieg der Bauplatzpreise, auch in den Stadtteilen, zu erwarten, argumentierte die Verwaltung. Letztlich wurde vereinbart, den Punkt zu vertagen und in der kommenden Klausurtagung weiter zu verfolgen.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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