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Dornhan Pofalla spricht über "starke Schiene"

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Stadt und IHG veranstalten gemeinsam den Neujahrsempfang 2020. Von links: Lothar Reinhardt, Stephan Kaufmann, Annkatrin Straub, Anja Gaux und Bürgermeister Markus Huber Foto: Steinmetz Foto: Schwarzwälder Bote

Stuttgart 21, die Gäubahn, verspätete Züge: Die Besucher des Neujahrsempfangs in der Dornhaner Stadthalle am Freitag, 7. Februar, dürfen gespannt sein, was Bahnvorstand Ronald Pofalla dazu zu sagen hat.

Dornhan. Pofalla ist der Hauptreferent dieser Veranstaltung, die 2020 zum 21. Mal stattfindet. Der Bahnvorstand spricht zum Thema "Starke Schiene im Südwesten: Investitionsoffensive in Baden-Württemberg".

Dornhan hat zwar keinen Bahnhof, aber Bus und Zug seien für den ländlichen Raum generell "entscheidende Faktoren", sagt Bürgermeister Markus Huber. Zufrieden ist er mit der Situation nicht: "Wir haben in der Vergangenheit Chancen verpasst", sagt er.

Huber erinnert daran, dass bis zum Zweiten Weltkrieg die Gäubahn zweigleisig und damit die Bahn-Infrastruktur wesentlich besser war als heute. Man verzettele sich, Unbequemes werde werggeschoben. Er beneidet die Franzosen um ihren TGV, der das Fliegen auf Kurzstrecken erspart. "Wir müssen besser und schneller werden", fordert Huber.

Das ist auch für Lothar Reinhardt von der Interessengemeinschaft Handel und Gewerbe (IHG) ein wichtiger Punkt. Die Region habe sich stark entwickelt, allerdings liege bei der Mobilität der Schwerpunkt auf der Straße. Notwendig wäre, dass der Bahnverbindung Stuttgart – Zürich endlich die Bedeutung zukomme, die ihr zustehe. Reinhardt kreidet dem "grünen Verkehrsminister" hierbei Versäumnisse an. Vor allem müsse es eine Anbindung an den Flughafen in Echterdingen geben. Bei einer entsprechenden "Offensive" könnte auch mehr Güterverkehr auf die Schiene gebracht werden, glaubt Reinhardt.

Früher seien Zugstrecken stillgelegt worden, inzwischen erlebten sie eine Renaissance, stellt Huber fest. Mobilität sei ein Kernthema in Baden-Württemberg. Das war auch ein Grund, den Schienenverkehr in den Fokus zu stellen.

Über die Bahn werde viel geschrieben. Beim Neujahrsempfang 2020 habe man die Gelegenheit, mit einem Verantwortlichen zu reden, erklärt Reinhardt, der hofft, dass Ronald Pofalla nach seinem Vortrag noch für Gespräche zur Verfügung steht.

Zum diesjährigen Neujahrsempfang mit der Bildungsministerin Anja Karliczek waren 380 Besucher in die Stadthalle gekommen. Bei dieser Rekordzahl sind die Plätze knapp geworden. Die Ministerin hat 2019 die ersten Bürgermedaillen der Stadt Dornhan verliehen. Eine solche Ehrung ist diesmal nicht vorgesehen. Dennoch rechnen die Veranstalter, die Stadt und die IHG, wieder mit zahlreichen Gästen aus der ganzen Region.

Der Neujahrsempfang sei eine öffentliche Veranstaltung: "Es gehört jeder dazu", betont Huber den gesellschaftlichen Stellenwert.

Beginn ist um 18.30 Uhr mit einem Sektempfang. Das offizielle Programm startet um 19.30 Uhr.

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Marzell Steinmetz

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