Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Dornhan Neuer Zuschussantrag fürs Bürgerhaus

Von
Der Knöterich breitet sich in Leinstetten aus. Er ist eine Gefahr für die heimische Flora. Foto: Gukelberger Foto: Schwarzwälder Bote

In der Nacht vom 4. auf 5. Januar führten die Glatt und der Heimbach, verursacht durch Dauerregen und Tauwetter, starkes Hochwasser.

Dornhan-Leinstetten. Lein­stetten sowie die Gemeinden Glatt abwärts seien dank der Hochwasserschutzmaßnahmen von einer Überflutung verschont geblieben, sagt die Leinstetter Ortsvorsteherin Sigrid Kümmich bei einem Pressegespräch. Das 2005 erstellte Rückhaltebecken Glatt/Hammerschmiede, oberhalb der Firma Schmalz in Glatten, sei mit 180 200 Kubikmeter Wasser gestaut und mit 33 000 Liter pro Sekunde (im Normalfall laufen 300 Liter je Sekunde ab) abgelassen worden. Somit konnte einem Hochwasser wie 1990 kontrolliert entgegengewirkt werden.

In Leinstetten würden in diesem Jahr als letzte große Hochwasserschutzmaßnahme des Zweckverbands Arbeiten an der Glatt ausgeführt, teilt die Ortsvorsteherin mit. Die Auftragserteilung hierzu ergehe Ende Februar. Die Baumaßnahmen selbst sollen Mitte März beginnen und bis Ende August fertig gestellt sein.

Um das geplante Bürgerhaus ebenfalls zu schützen, soll der Wöhrd tiefer gelegt und ein Schutzwall aufgebracht werden. Somit wäre eine weitere Rückstaumöglichkeit im Falle eines Hochwassers gegeben. Nach einer Begehung mit dem Landratsamt im Frühjahr 2017 sei außerdem beschlossen worden, die Ablagerungen im Heimbach, zwischen Brücke und Feuerwehrgerätehaus, ausbaggern zu lassen.

Was das geplante Bürgerhaus in Leinstetten angeht, bedauerte die Ortsvorsteherin, dass im vergangenen Jahr die Zuschüsse für das Bauvorhaben nicht bewilligt wurden. Ein neuer Antrag für das Landesprogramm Entwicklung ländlicher Raum und ein Antrag für Sportfördermittel seien gestellt worden. Sie hofft, dass die Zuschüsse in diesem Jahr genehmigt werden.

Ein Brennpunkt im Ort sind die Neophyten – fremdländische Pflanzen, die sich stark vermehren und die einheimische Flora und Fauna bedrohen. Zu diesen gehören zum Beispiel das Springkraut, das man kaum mehr in den Griff bekomme, und der Riesenbärenklau, der sich jedoch nicht zu sehr ausgebreitet habe. Eine große Sorge bereite jedoch der Japan- und der Sachalinknöterich. Der Japanknöterich habe sich an der Glatt angesiedelt und werde bis zu zwei Meter hoch. Der Sachalinknöterich, der eine Höhe von bis zu vier Metern erreicht, hat sich stark im Bereich des "Alten Spielplatzes" ausgebreitet, aber auch auf dem Kaltenhof gebe es einen Bestand. Hier würden ab Sommer 2018 umfangreiche Maßnahmen ergriffen, diese Pflanzen an einer weiteren Ausbreitung zu hindern.

Ihre Redaktion vor Ort Sulz

Marzell Steinmetz

Fax: 07454 95806-19

Flirts & Singles

 
 

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.