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Dornhan Neue Bauprojekte für Jung und Alt

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Auf dem Grundstück des Vollmer-Gebäudes gegenüber dem Mehrgenerationenplatz sind Bungalows für selbstbestimmtes Seniorenwohnen geplant. Foto: Stöhr Foto: Schwarzwälder Bote

Auf der Tagesordnung des Dornhaner Gemeinderats standen am Montag unter anderem der Neubau des Kindergartens in Marschalkenzimmern und die Planung einer barrierefreien Seniorensiedlung in der Balmerstraße.

Dornhan. Um den notwendigen Sicherheitsabstand gewährleisten zu können, tagte der Gemeinderat – coronabedingt – wieder in der Stadthalle und nicht wie sonst üblich im Bürgersaal im Farrenstall. Alois Schanz vertrat den entschuldigten Bürgermeister Markus Huber und begrüßte die Versammlung in dieser "besonderen Situation" zum zweiten Mal in der Halle.

Bungalows für Senioren

Das erste Bauvorhaben – ein Konzept für barrierefreies Wohnen für Senioren – wurde bereits in der Vergangenheit vorgestellt und kam nun in einer neueren Version wieder zur Sprache. Das Bebauungskonzept der Firma Kappis (mit Hauptsitz in Lahr) sieht mehrere Bungalows vor, die in der Balmerstraße nahe des Mehrgenerationenplatzes errichtet werden sollen. Amalia Lindt-Herrmann von der Geschäftsleitung des Unternehmens stellte das Projekt vor. Die Betreuung der Bewohner könne über die "Caritas" laufen. Ziel für das Wohnprojekt sei, "selbstbestimmtes Leben bis ins hohe Alter" anzubieten. Die Bungalows mit Stellplätzen und Terrasse befänden sich in zentraler Lage und böten jeweils 80 bis 90 Quadratmeter Wohnfläche. Bei zwei Enthaltungen stimmte die große Mehrheit dafür, den vorgestellten Weg mit angepasstem Konzept weiter zu verfolgen.

Auch den weiteren Bausachen stimmte der Rat zu, teilweise mit zusätzlichen Anpassungen. Darunter war auch der Neubau einer Halle zur Natursteinbearbeitung im Industriegebiet und der Neubau des Wohn- und Geschäftshauses mit Bäckerei, Gemeinschaftsraum, neun Wohnungen, der Ortsverwaltung und einer Tiefgarage in der neuen Ortsmitte von Marschalkenzimmern. Letzteres Projekt sei bereits vom Ortschaftsrat gutgeheißen worden, informierte Schanz. Das Vorhaben verbessere die Infrastruktur.

Auf eine Anfrage der Gemeinde Loßburg gehe die geplante Einrichtung eines Nasslagers zur Konservierung von Stammholz bei der Glatt zurück, erklärte Schanz zu einem weiteren Bauthema. Hier wurde unter anderem zusätzlich angeregt, dass der private Stromerzeuger durch die Wasserentnahme aus dem vorhandenen Schachtbauwerk nicht beeinträchtigt werden solle.

Als weiterer Tagesordnungspunkt stand der Neubau des Kindergartens in Marschalkenzimmern zur Beratung an. Architekt Horst Braun stellte dem Gremium auf Wunsch die Planung vor. Im Untergeschoss seien ein Gruppenraum, eine Garderobe sowie Nasszelle und Mitarbeiterraum geplant. Der Haupteingang befinde sich im Erdgeschoss, in dem weitere Gruppenräume, das Bistro und Fluchttüren eingeplant seien.

Der Ortschaftsrat stehe voll hinter dem Projekt, sagte Schanz. Damit wolle man der Entwicklung im Ort Rechnung tragen. Auch mit der Kindergartenleitung und der Kirche habe man schon Gespräche geführt. Übergangsweise befinde sich der Kindergarten im Ausweichquartier in der ehemaligen Schule. Auf eine mögliche Unterstützung aus dem Ausgleichsstock warte man derzeit noch.

Der Gemeinderat stimmte einstimmig für die Ausschreibung der Gewerke Rohbau und Dachdeckerarbeiten mit geschätzten Kosten von 410 550 Euro (Rohbau) und 130 900 Euro (Dachdeckerarbeiten). Im Haushaltsplan sind für 2020 300 000 Euro für den Neubau veranschlagt, für das Folgejahr sind 800 000 Euro eingeplant.

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