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Dornhan Mit nur fünf Euro kann viel erreicht werden

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Dornhan. Das Dornhaner Hilfswerk Helfende Hände unterstützt die Hilfsorganisation HIS Niger seit deren Gründung in vielfacher Weise. Spendenaufrufe sind dafür unerlässlich. Aktuell werden dringend neue Kühlschränke für die Klinik in Kollo benötigt. Weil inzwischen Kühlgeräte vor Ort in Niger günstiger erworben werden können, als solche in das afrikanische Land zu verschicken, wendet sich Helfende Hände an die Bevölkerung. Mit einer "Fünf-Euro-Aktion" stellt sich Projektleiterin Christa Heinzelmann eine wirksame Hilfe vor. "Wenn viele Leser zum Beispiel fünf Euro spenden, tut das ihnen auch in der derzeitigen Situation vielleicht nicht weh, und ich bin sicher, dadurch kommt ein ausreichender Betrag zusammen", ist sie zuversichtlich.

Wichtige Einrichtung

In den vergangenen Jahren sammelte Helfende Hände in Dornhan und Umgebung gebrauchte Kühlschränke und schickte sie nach Niger. Diese sind abgenutzt, verrostet, unhygienisch und unbrauchbar geworden. Benötigt werden zwei kleine Kühlschränke für die Geburtsstation und den OP-Raum für die Kühlung von Medizin, für die je 150 Euro investiert werden müssen. Auch das Labor braucht einen neuen größeren Kühlschrank, der in Niger etwa 200 Euro kostet.

Das Dornhaner Hilfswerk erinnert sich an den weiten Weg, bis die kleine Klinik in Kollo gebaut werden konnte. Yacouba und Renate Seydou, die Gründer von HIS, erkannten schnell die Dringlichkeit. Die Klinik sollte nicht nur Erste Hilfe leisten können, sondern vor allem eine Mutter-Kind-Klinik werden. Bereits im Jahr 2002 schickte Helfende Hände in einem Container Medizin und Krankenbetten nach Niger.

Für das Gebiet Kollo, in dem mehr als eine halbe Million Menschen leben, gab es bis dahin nur ein kleines staatliches Krankenhaus. Bis die neue Klinik 2010 eröffnet werden konnte, betrieb HIS Niger eine mobile Klinik. Helfende Hände war es zwischenzeitlich gelungen, nicht nur das Gelände mittels Spenden von Bürgern zu finanzieren, sondern auch die Klinikausstattung.

Die Organisation des Klinikbetriebs einschließlich des medizinischen Personals übernahm Humedica, eine weltweit tätige Hilfsorganisation mit Sitz in Kaufbeuren. Humedica ist ein Partner von Helfende Hände.

Wie viele Frauen und Kinder in den vergangenen zehn Jahren behandelt und gerettet werden konnten, ist kaum zu ermessen.

Die Klinik ist ein großer Segen für die Region. Zur Zeit wird sie von Humedica aus Mitteln des Bundes renoviert. Die Klinik muss außerdem dringend erweitert werden, insbesondere der chirurgische Bereich. Verhandlungen für die Finanzierung der Erweiterung übernimmt ebenfalls Humedica.

Helfende Hände Dornhan hofft, mit der Fünf-Euro-Aktion die erforderlichen Kühlgeräte für die renovierten Klinikräume anschaffen zu können.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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