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Dornhan Mehr als 130 Sportler ausgezeichnet

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Die erfolgreichen Sportler der Stadt Dornhan sind von Bürgermeister Markus Huber (rechts) geehrt worden. Fotos: Haubold Foto: Schwarzwälder-Bote

Dornhan zeichnete zum elften Mal seine jahresbesten Sportler aus. Der Ju- Jutsu-Club Mühlbachtal begeisterte mit tollen Techniken.

Dornhan. Bürgermeister Markus Huber ehrte am Donnerstag mehr als 130 Sportler für ihre Leistungen auf Kreis- oder Bezirksebene bis hin zu den Erfolgen auf Landesebene oder bei Deutschen Meisterschaften. Herausragende vordere Plätze gab es vom Turnen über Fußball und Bogenschießen bis hin zu Reitbiathlon.

Jungsportler und erwachsene Aktive sowie zahlreiche Gäste begrüßte Huber in der voll besetzten Stadthalle. Ihnen wurde ein buntes und kurzweiliges Rahmenprogramm geboten. "Begeisterung und Können lassen nicht nach", freute sich Huber über die Erfolge seiner sportlichen Mitbürger, die dem Trend des allgemeinen Bewegungsmangels trotzten. Einige Athleten seien schon das elfte Mal dabei, doch viele neue Gesichter stünden heute das erste Mal im Rampenlicht. Er bedankte sich bei den Vereinen und ihren Vorständen, bei den Übungsleitern und den Eltern, die hinter den Leistungen der Sportler durch ihren Einsatz und ihr Engagement stünden.

Der Mensch sei für die Bewegung geschaffen, beim Sport würden alle gleich gestellt, denn hier begegne man sich "auf Augenhöhe", beschrieb Huber die Bedeutung des Sports. Er forderte dazu auf, die Angebote, die die Vereine in Dornhan bereitstellen, zu nutzen. Die Stadt biete attraktive Möglichkeiten, da habe man in den vergangenen Jahren viel investiert.

Den flotten musikalischen Bogen spannte der Musikverein Marschalkenzimmern mit seinem Dirigenten András Bori. Zur Marschmusik klatschte das Publikum ganz spontan im Takt mit. Eine spannende Show lieferte der Ju-Jutsu- Club Mühlbachtal, der als Ehrengast eingeladen war. Schließlich ist es Tradition in Dornhan, in einen speziellen Sportbereich blicken zu lassen. Unter Leitung von Peter Emmering demonstrierten die Ju-Jutsuka in verschiedenen Altersgruppen, wie sie sich mit Schlag- und Tritttechniken gegen Angriffe zu wehren wissen. Diese sehr spannende, aber auch ernste Vorführung zeigte deutlich, welche Möglichkeiten bestehen, um sich im Alltag gegen Übergriffe selbstbewusst zu verteidigen, regelmäßiges Training vorausgesetzt. Langen Beifall gab es für die beweglichen Athleten, die diese Kampfsportart eindrucksvoll und nachhaltig dargestellt haben.

Dass der Club, der quasi als eine der Talentschmieden im Land gilt, seit der Gründung vor 31 Jahren schon zahlreiche Erfolge für sich verbuchen konnte, erzählte der Trainer im Gespräch mit dem Bürgermeister. Wie man sich vor blauen Flecken schützen kann und wie hoch der Trainingsaufwand bei den Spitzensportlern ist, wollte Huber auf der Bühne wissen. Neben dem reinen Mattentraining seien Kraft- und Koordinationsübungen unerlässlich. "Es ist zwar eine Randsportart, aber wir versuchen, in die Olympischen Spiele reinzukommen", erklärte Peter Emmering.

Bei einer tollen Tanzdarbietung gaben die Turnerinnen des TSV Hochmössingen unter Leitung von Kerstin Harzer einen Einblick in ihr schweißtreibendes wöchentliches Übungsprogramm. Für Bewirtung sorgte der Sportverein Weiden.

Über Urkunden und einen Gutschein für das Glatttalfreibad freuten sich Sportler vom TSV Hochmössingen, von der Tischtennisabteilung des SV Marschalkenzimmern sowie die Sommerbiathleten und Schützen des Sport- und Schützenvereins Weiden. Mit von der Partie waren der Schützenverein Dornhan, eine Fußballmannschaft aus Marschalkenzimmern und die Mitglieder der Volleyballmannschaft der TSF Dornhan. Erstmals bestieg eine Mannschaft vom Reit- und Fahrverein das Siegertreppchen beim Reiterbiathlon.

Als Einzelsportlerin für Karate hatte Patricia Zeller den ersten Platz im Regio Cup und den dritten Platz bei der Landesmeisterschaft erreicht.

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Marzell Steinmetz

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