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Dornhan Märchen und Geschichten zum Gruseln

Von
Spannend und zum Gruseln: Gebannt hören die Kinder den Geschichten zu. Foto: Vollmer Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Hanni Vollmer

Dornhan. "Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen": Mit diesem Märchen von den Gebrüdern Grimm mit der Botschaft, sich seinen Ängsten zu stellen und den Entwicklungen und eigenen Erfahrungen Zeit zu geben, begann Angelika Bergstein am Dienstag in der "Buchlese" den Abend mit Gruselgeschichten. Mehr als 20 Kinder, viele in Begleitung ihrer Mütter, lauschten gebannt der schaurig-schönen Geschichte des Jungen, der furchtlos allen Herausforderungen begegnete. Quietschende Türen, knarrende Dielen, heulende Gespenster, klirrende Ketten, vor nichts hatte er Angst.

Und was wäre eine Lesestunde ohne Otfried Preußler? So dachte Britta Blaurock und las die Sage "vom schwarzen Huhn, das keine weiße Feder haben darf" vor und lag beim jungen Publikum genau richtig. Bei "Monsterschreck, nichts wie weg" wurden so manche kleine Zuhörer doch ein wenig unruhig. In dunkler Nacht die Eltern plötzlich verlieren, das war schon sehr beängstigend und äußerst gruselig. Da war es doch Zeit für eine Pause zum Austausch und zur Stärkung. Gerne griff man zu Getränk und Imbiss und unterhielt sich angeregt oder schaute sich interessiert in der Buchhandlung um. Nach der Pause erzählte Angelika Bergstein zwei irische Märchen. Bei dem "Seltsamen Abenteuer des Paddy O’Toole" geht es um einen Mann, der von einer Gruselgestalt so lange gejagt wird, bis er es endlich fertig bringt, eine Geschichte zu erzählen. In "Das Liebespaar" wird ein junger Mann von Feen entführt, und seine Geliebte kann ihn nur zurückbekommen, wenn sie es schafft, seine Hand von Mitternacht bis zum Morgengrauen festzuhalten, eine Aufgabe, die zunächst leicht erscheint, aber ihr Mann verwandelt sich zum Wolf, zur Schlange und zu immer schrecklicheren Monstern.

Mit "Winterschnitt" von Chris Pristley las Britta Blaurock nun wirklich die gruseligste Geschichte vor mit allen Zwischentönen des Fürchtens. Es ging um eine Hexe, die Kinder in Apfelbäume verwandelt und diese dann zurückschneidet. Sehr passend zu den Geschichten war Dieter Bergsteins musikalische Untermalung auf dem Dudelsack.

Bei der Vorstellung von Neuerscheinungen fand das poetisch-magische Elfenbestimmungsbuch von Benjamin Lacombe mit seinen Illustrationen großes Interesse. Gerne wäre man noch länger in der "Buchlese" geblieben, anstatt sich bei dem herbstlich ungemütlichen Wetter mit Dunkelheit, Nebel und Vollmond wie in den Gruselgeschichten auf den Nachhauseweg zu machen.

Ihre Redaktion vor Ort Sulz

Marzell Steinmetz

Fax: 07454 95806-19

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