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Dornhan Hinaus aus dem Dorf – Hans Römpp hat viel erlebt

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Der frühere Ortsvorsteher Hans Römpp wird heute 80. Foto: Steinmetz Foto: Schwarzwälder Bote

Dornhan-Weiden. Seinen 80. Geburtstag feiert am heutigen Freitag Hans Römpp in Weiden. Er war viele Jahre lang kommunalpolitisch im Ort engagiert.

Er ist ein gebürtiger Weidener: Vater Albrecht arbeitete in der Fabrik, die Mutter kümmerte sich um die kleine Landwirtschaft. Der Sohn besuchte zunächst die Volksschule, um dann eine Lehre als Feinmechaniker und Werkzeugmacher zu beginnen. Die Lehrstelle bei der Firma Hüller in Hochmössingen hatte ihm der Vater besorgen können.

Hans Römpp kann auf ein sehr bewegtes und interessantes Arbeitsleben zurückblicken. Mit 20 arbeitete er bei einer Firma im schweizerischen Rüti, die Spinnereien ausrüstete. Der Verdienst war dort besser, aber er wollte auch hinaus aus dem Dorf. "Das hat mir gutgetan", stellt er fest. Kontakte in die Schweiz hat er heute noch.

Seine Frau Annegret, geborene Beckmann – sie stammt aus Stettin – hat er bei einem Fest kennengelernt. Sie war damals 17, er 19. 1963 haben sie in Weiden geheiratet. Hans Römpp war freitags mit seinem "Goliath" von der Schweiz nach Weiden zum Trauungsgespräch und zur standesamtlichen Trauung gefahren, um gleich am nächsten Tag im "Rössle" die Hochzeit zu feiern. Das Ehepaar zog in die Schweiz: "Wir haben bei Null angefangen", erinnert sich Hans Römpp. 1966 wieder zurück in Weiden, fand er einen Job bei der Firma Feinwerkbau in Oberndorf, wechselte dann aber zu Mauser. Er bildete sich weiter zum Industriemeister und brachte es im Werk bis zum Abteilungsleiter. Nächste berufliche Station war Heckler und Koch. Als die Firma wegen eines wirtschaftlichen Einbruchs Leute entlassen musste, war auch Hans Römpp davon betroffen. Bis zur Rente 2003 war er dann bei Hohner in Trossingen beschäftigt. Von der Wehrtechnik musste er sich zum Instrumentenbau umstellen. Während seiner beruflichen Tätigkeit ist er viel herumgekommen, auch ins Ausland. "Ich habe viel erlebt", sagt er.

In die Kommunalpolitik stieg er 1980 ein. "Ich habe mich nicht hineingedrängt", so Römpp. Im Ortschaftsrat und Gemeinderat hat er dann viele Jahre die Politik mitbestimmt. Als er 1994 zum Ortsvorsteher gewählt wurde, legte er sein Gemeinderatsmandat nieder. Er durfte an den Sitzungen weiterhin teilnehmen, wenn auch ohne Stimmrecht. Aber so konnte noch ein zweiter Kandidat die Ortschaft vertreten. Zwei Perioden lang war Römpp Ortsvorsteher in Weiden. Das hat eine gewisse Tradition: Es gab, wie er festgestellt hat, bislang sieben Bürgermeister, Schultheißen oder Ortsvorsteher in Weiden mit dem Namen Römpp.

Ehrenamtlich betätigte er sich in der Feuerwehr als Maschinist und Schriftführer sowie im Gesangverein. Römpp ist auch historisch interessiert. Kürzlich hat er einen Bildband über Weiden herausgebracht. Hinzu kommen etliche Hobbys. Mit seiner Frau machte er gleich zu Beginn seines Ruhestands eine dreiwöchige Radtour nach Büsum an der Nordsee. "Wir kennen Deutschland an allen Ecken und Enden", erzählt er. Touren unternimmt er immer noch, dann aber mit seine Kawasaki bei Ausfahrten mit der Oldie-Gruppe in Bochingen.

Der 80. Geburtstag wird am morgigen Samstag im "Rössle" ausgiebig mit der Verwandtschaft gefeiert.

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