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Dornhan Fachkräfte für die Welt von morgen

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Susanne Fries (links) zeigt den Realschülern ein Bauteil. Foto: Steinmetz Foto: Schwarzwälder Bote

Reisanbau unterm Dach und auf dem Fließband? Hört sich nach Zukunftsmusik an: Und in der Tat werde es noch dauern, bis es Gebäude gebe, in denen Reis geerntet werden könne, erklärte Melanie Schneider.

Dornhan. Zusammen mit ihrer Kollegin Susanne Fries stellte sie am gestrigen Montag Achtklässlern der Dornhaner John-Bühler-Realschule Berufe aus dem naturwissenschaftlich-technischen Bereich vor. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Berufsorientierung statt.

Reisanbau in einem Gebäude mitten in der Stadt, erklärte die Molekularbiologin Melanie Schneider, wäre unabhängig vom Klima möglich. Man benötigte weitaus weniger Wasser, und lange Transportwege entfielen. Der Nachteil: Es würde viel Strom verbraucht. Die beiden Referentinnen zeigten mit dem Programm "Coaching4future" auf, wie die Schüler die "Welt von morgen" mitgestalten können. Dazu werden die entsprechenden Fachkräfte, so genannte MINT-Berufe (MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik), benötigt. Für neue Reisanbaumethoden sind beispielsweise Lebensmitteltechniker, Elektroniker mit Informatikkenntnisse sowie Heizungs- und Klimatechniker gefragt.

Mit verschiedenen Anschauungsmaterialien zeigten die Referentinnen auf, welche Möglichkeiten die Technik bietet. Susanne Fries nahm einen Fußball in die Hand. Das Besondere an diesem ist, dass er beim Kicken Strom erzeugt. Die Schüler erfuhren, dass sich Wissenschaftler in der Natur umschauen und ihre Beobachtungen technisch umsetzen. So werden viele neue Materialien entwickelt, etwa für den Städtebau. Ob sie geeignet sind, das testet der Werkstoffprüfer. Und der Bauzeichner trägt alle Ideen und Neuentwicklungen zusammen. Er erstelle genaue Pläne, sodass jeder auf der Baustelle wisse, was zu tun sei. Früher nahm er dazu den Zeichenstift, heute werden mit entsprechenden Computerprogrammen dreidimensionale Ansichten erstellt.

Ein weiteres Zukunftsthema ist Mobilität. Wenn man in einem Stau steckt, wäre es ganz praktisch, darüber hinweg zu fliegen. Man bräuchte Autos, die sowohl rollen als auch in die Luft abheben können. Für den Individualverkehr sind solche Fortbewegungsmittel wohl kaum umsetzbar. Doch fliegende Taxis mit Drohnenbesatz und Elektroantrieb sind bereits in der Entwicklung. Um Gewicht und Energie zu sparen, werden leichte, aber stabile Materialien wie Karbon eingesetzt. Das Taxi der Zukunft stellen Fluggeräteelektroniker und Fertigungsmechaniker her.

Bei einem Interessentest im Internetportal www.coachingt4future.de finden die Schüler selbst heraus, ob ihnen einer der technisch-naturwissenschaftlichen Berufe liegt. In der Stellenbörse können sie sich über Ausbildungs-, Studien- und Stellenangebote informieren.

 
 

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