Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Dornhan Erste Kalkulation hört sich nicht schlecht an

Von
Der Dornhaner Gemeinderat tagt derzeit corona-bedingt in der Stadthalle.Foto: Stöhr Foto: Schwarzwälder Bote

Die geplante Erweiterung des Nahwärmenetzes war Thema im Dornhaner Gemeinderat.

Dornhan. Zur ersten Sitzung nach der Sommerpause begrüßte Bürgermeister Markus Huber die Stadträte, Ortsvorsteher sowie einige Gäste in der Dornhaner Stadthalle. Auf der Tagesordnung standen neben zahlreichen Bauthemen unter anderem die Vorstellung der Erweiterung des Nahwärmenetzes sowie ein Bebauungskonzept für den Bereich der ehemaligen Gaststätte Krone.

Zum ersten Punkt begrüßte Huber Bene Müller von der Firma Solarcomplex. Bereits in der Juni-Sitzung hatte sich der Gemeinderat mit dem Thema befasst und die weitere Zusammenarbeit mit der Firma beschlossen. Diese hatte vor der Sommerpause den Auftrag erhalten, eine Kalkulation des Wärmepreises für mögliche Neukunden zu erstellen. Erst dann könne der Kontakt mit den Grundstückseigentümern innerhalb der Ausbaugebiete erfolgen. Diese Konditionen sollen aus Arbeitspreis und jährlichem Grund- und Servicepreis bestehen. Damit solle der Umstieg zu Nahwärme attraktiver gemacht werden.

Müller stellte zunächst dar, dass Heizungsanlagen ohne solare Warmwasserbereitung besonders im Sommer "grottenschlechte" Wirkungsgrade von etwa 50 Prozent hätten. Bei kleineren Mengen Warmwasser entstünden hohe Stillstandsverluste. Ein Liter Heizöl kostete im Schnitt der vergangenen zehn Jahre etwa 75 Cent brutto, was bei einem Wirkungsgrad von 70 Prozent 10,7 Cent pro Kilowattstunde (kWh) Nutzenergie ergebe. Der "Vollkostenpreis Wärme aus Heizöl" liege bei mindestens 13 Cent/kWh brutto. Ferner müsse bedacht werden, dass ab 2021 eine CO 2-Bepreisung komme, so Müller. Beim Vollkostenvergleich Netzenergie liege man mit einer Öl-Zentralheizung zwischen 2730 und 3360 Euro bei 21 000 kWh. Im Vergleich dazu betrage der Wert bei regenerativer Nahwärme nur etwa 2500 Euro, was eine Ersparnis zwischen 230 und 860 Euro bedeute. Die Abschreibung für das Projekt sei auf 20 Jahre angesetzt worden, ergänzte Bürgermeister Huber. Bestandskunden und Neukunden hätten zunächst unterschiedliche Preise, die im Laufe der Zeit aber zusammenlaufen sollen. Nun soll die Preiskalkulation in Zusammenarbeit mit der Firma Solarcomplex vervollständigt werden und Kontakt zu potenziellen Anschlussnehmern aufgenommen werden.

Artikel bewerten
0
loading

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.