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Dornhan Dosis macht das Gift

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Viele Besucherinnen kommen zum Vortrag: Beate Rebholz begrüßt die Gäste. Foto: Stöhr Foto: Schwarzwälder Bote

Ein Vortrag zu den Risiken von Hautkrebs stieß bei den Landfrauen auf großes Interesse.

Dornhan-Weiden. Der Landfrauenverband Dornhan hatte dazu am Donnerstag ins "Rössle" eingeladen. Über "Die Haut – die wichtigsten zwei Quadratmeter deines Lebens" referierte Jürgen Ott von der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau. Die Vorsitzende Beate Rebholz freute sich über ein paar neue Gesichter. Mit einem Gedicht führte sie in das Thema "Haut" ein und bekam Applaus dafür.

Ott knüpfte daran an und bezeichnete die Haut als "Barriere nach außen". Der studierte Landwirt ging vor allem auf die Gefahren und Risiken für Hautkrankheiten ein. Hautkrebs sei weit verbreitet und mittlerweile eine anerkannte Berufskrankheit. Im landwirtschaftlichen Bereich sei die Gefahr wegen der Sonnenbelastung besonders hoch. Die Eigenschutzzeit betrage normalerweise 10 bis 20 Minuten, je nach Hauttyp auch etwas mehr. Danach setze eine Rötung ein. In höheren Lagen über 1000 Meter sei die Strahlung intensiver. Deshalb gelte es, ausreichend Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Denn jeder Sonnenbrand erhöhe die Gefahr, Hautkrebs zu bekommen. "Die Dosis macht das Gift", erklärte der Referent.

Die Stärke der Strahlung, der Sonnenstand und die Jahreszeit seien zu beachten. Die Hauptstrahlung finde von 11 bis 15 Uhr statt sowie von April bis Oktober. Im Internet oder telefonisch könne man sich über die aktuelle UV-Eigenschutzzeit informieren und dann entsprechende Schutzmaßnahmen ergreifen. Sonnenschutzcreme, Kleidung, Sonnenbrille und Kopfbedeckungen würden die Gefahren einschränken. Orientieren könne man sich auch an der Schattenregel. Sei der Schatten kleiner als die Körpergröße, bestehe größere Gefahr.

Beate Rebholz wies auf die nächste Veranstaltung der Landfrauen hin. Diese finde am 13. Februar im "Adler" in Bettenhausen statt. Referentin ist dann Irmgard Haag-Dietz aus Mühlheim, auch bekannt als "Frau Wolle".

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