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Dornhan Dem Realschul-Förderverein droht das Aus

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Von Anastasia Vollmer

Dornhan. Die Hauptversammlung des Fördervereins "John-Bühler-Realschule" hatte einen herben Beigeschmack. Der Verein, der in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen feiert, steht kurz vor dem Aus. Schon etliche Male habe der Vorstand sich darum bemüht, neue Mitglieder und vor allem Vorstandsmitglieder zu werben, leider ohne Erfolg. Jetzt verkündete Vorsitzender Jürgen Eßlinger die Entscheidung, die er mit seinen Kollegen getroffen hatte, den Verein noch bis Ende diesen Jahres zu leiten. Dann träten die Vorstandsmitglieder geschlossen von ihren Ämtern zurück. Es läge nun an den Mitgliedern, wie es mit dem Verein danach weitergehe. Wichtig sei vor allem, dass sich Eltern meldeten, die selbst noch Kinder an der Schule hätten, betonte Eßlinger.

Auch Schulleiter Mario Munding appellierte an die Eltern. Die Aktionen des Vereins kämen einzig den Schülern zugute, das Ende des Vereins wäre ein großer Verlust. Trotzdem müssten Konsequenzen gezogen werden, wenn die Unterstützung weiterhin ausbleibe. Die mangelnde Bereitschaft der Eltern habe sich auch bei den zahlreichen Veranstaltungen des Fördervereins im vergangenen Jahr gezeigt, bei denen sich zu wenig Helfer gemeldet hätten. Und dabei seien die Ideen und Tätigkeiten des Vereins sehr wichtig für die Schüler, unterstrich Munding. Die Vorstandsmitglieder organisierten diverse Bildungsinformationsveranstaltungen, führten die Schüler an das spätere Berufsleben hin, initiieren Fahrten zu "Jobs for future" oder "Top Jobs" in Freudenstadt oder verliehen einen Sozialpreis an besonders sozial engagierte Schüler. Sogar einen Motivationstrainer zu buchen, sei geplant gewesen. Wegen des hohen Kostenfaktors jedoch sei die Realisierung noch ungewiss, erklärte Munding. In diesem Jahr unterstützt der Förderverein die Theatergruppe und übernimmt die Finanzierung von Alfred Peter Wolf, der das Stück "Berthold Brecht" neu interpretiert und es den Schülern so näher bringen soll.

Auch Bürgermeister Markus Huber lobte die Initiativen des Vereins und betonte dessen Bedeutung, die Realschule nach außen hin zu präsentieren. Er wünsche und hoffe, dass es gelinge, den Eltern den Mehrwert deutlich zu machen und sie zu begeistern, den Verein weiterzuführen. Falls sich ein neues Vorstandsgremium finde, würden die jetzige den neuen Mitgliedern beratend zur Seite stehen. Geplant ist auch eine Sitzung des Fördervereins zusammen mit dem Elternbeirat.

Bei den Wahlen, die bis zum 31. Dezember gelten, ergaben sich kaum Veränderungen. Jürgen Eßlinger bleibt Vorsitzender, sein Stellvertreter ist weiterhin Uwe Sachsenmaier. Schriftführerin Astrid Siebert und Kassiererin Sabine Suhr bleiben ebenfalls bis Ende des Jahrs im Amt. Kassenprüfer bleiben Helga Hoffmann und Sigmund Nischak. Beisitzerin Regina Blaumeiser trat zurück, übrig bleibt als Beisitzerin Birgit Küsel.

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