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Dornhan Ausnahmezustand am Schulzentrum

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Ein Großaufgebot an Feuerwehr, DRK und Malteser Hundestaffel absolvierte am Schulzentrum eine Großübung. Bei der Rettung über die Drehleiter mussten die Kinder Mut beweisen. Fotos: Stöhr Foto: Schwarzwälder Bote

Bei einer Großübung am Dornhaner Schulzentrum mussten 68 Personen gerettet werden. Insgesamt waren rund 200 Personen beteiligt.

Dornhan. Das Schulzentrum war zentraler Schauplatz für eine Großübung der Feuerwehr. Unterstützung bekamen die Dornhaner Abteilungen von den umliegenden Wehren aus Oberndorf, Sulz, Fluorn-Winzeln und Loßburg.

Etwa um 15.10 Uhr vermischte sich der markante Klang der Martinshörner von herannahenden Feuerwehrfahrzeugen, die den Schauplatz hinter der Sporthalle erreichten. Im C-Bau des Schulzentrums befanden sich mehrere Schulklassen und warteten auf Hilfe.

Monteure hatten zuvor bei Arbeiten einen Brand verursacht. Durch die starke Rauchbildung wurde der Zugang zu den Klassenzimmern erschwert. Somit mussten die Schulklassen im ersten Geschoss des C-Baus mit der Drehleiter sowie durch von Hand angesetzte Leitern gerettet werden. Vor allem die Rettung durch die Drehleiter der Loßburger Abteilung erforderte aufgrund der Lage und eines Baums viel Geschick. Mit Unterstützung der Jugendfeuerwehr wurden die Schüler, inklusive des Realschulrektors Maik Kunzelmann, nach unten befördert.

Auch im mittleren Gebäudeteil klappte die Rettung "von Hand" per Leiter und Absicherung durch ein Seil. Dort half die Feuerwehrabteilung aus Oberndorf.

Eine große Schar von Interessierten verfolgte das Geschehen. Immer mal wieder stieg eine Drohne in die Luft und filmte das Geschehen. Das Ergebnis konnte man in der Stadthalle auf der Großleinwand anschauen.

Retter kommen ordentlich ins Schwitzen

Auf der anderen Gebäudeseite war an den Eingängen starke Rauchbildung. Atemschutzgeräteträger waren im Einsatz. Auch im benachbarten A-Bau, in dem sich die Verwaltung befindet, waren Atemschutzgeräteträger der Abteilung Fluorn-Winzeln im Einsatz und bildeten eine sogenannte Riegelstellung zum Treppenhaus, damit sich der Brand nicht ausweitet.

Die geretteten Schüler wurden dem DRK aus Dornhan und Fluorn-Winzeln übergeben. Auch die Malteser Rettungshundestaffel aus Rottweil war vor Ort und ging mit Mantrailern (Personenspürhunden) auf die Suche nach eventuell vermissten Personen. Mit ausgefahrener Drehleiter wurde das Gelände von oben weiträumig abgelöscht.

Ordentlich ins Schwitzen gekommen waren dagegen die beteiligten Retter. Für alle gab es dann eine Stärkung, bevor die Nachbesprechung folgte. Stadtkommandant Frank Pfau zeigte sich sehr zufrieden mit dem Verlauf der Übung. Trotz vieler Rettungswege und einer relativ schwierigen Situation habe die Übung "hervorragend geklappt". Die Beteiligten hätten sauber gearbeitet.

Bürgermeister Markus Huber lobte die "interkommunale Zusammenarbeit" und erinnerte in diesem Zusammenhang an den "Ziegler-Brand" vor nicht allzu langer Zeit. Kreisbrandmeister Mario Rumpf zeigte sich ebenfalls angetan. Der Kreisbrandmeister lobte auch die Jugendfeuerwehr. Es zeige sich derzeit "ein Umbruch der Generationen".

 
 

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