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Dormettingen Schlagerträume und fetzige Gitarrenriffs

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Die Fans bei der Schlagernacht im Dormettinger SchieferErlebnis sind in Partystimmung. Fotos: Dillmann Foto: Schwarzwälder Bote

Zwar sind beim "Sommernacht-Schlagertraum" in Dormettingen am wolkenverhangenen Himmel keine Sterne zu sehen gewesen, dafür haben die Stars umso mehr auf der Bühne in bunten Lichteffekten gefunkelt. Am zweiten Konzerttag standen bei der "Tribute Night" dann tiefe Bässe und Gitarrenriffs im Vordergrund.

Dormettingen. Den Auftakt im SchieferErlebnis machte Partymaus Marry. Die Ikone des neuen Schlagers stand stilecht mit Stirnbändchen auf der Bühne – dazu flotte Shorts und funkelnder Glitzerpulli. Getreu des Songtextes "Und jetzt stoßt mit den Gläsern an, denn so jung kommen wir nicht mehr zusammen!" hüpfte und animierte sie, was das Zeug hält – und riss das Publikum in Partystimmung.

Hauptact des Abends war Claudia Jung. Im Gegensatz zu Marry setzte sie auf Altbewährtes, denn: "Die Gäste mögen die alten Hits lieber, denn dabei leben bei ihnen Erinnerungen wieder auf", verriet sie. So durfte also ihr Klassiker "Atemlos" auf keinen Fall fehlen – den sie bereits performt habe, als Helene Fischer "noch in Pampers hinter dem Weihnachtsbaum umhergesprungen ist". Ein neuer Hit schaffte es dann doch in die Setlist: "Es war nur eine Nacht" brachte die Zuhörer mit Discobeats in Bewegung.

Mitten unter ihnen tummelte sich auch Veranstalter Oliver Gut von "75 Seventyfive", der gemeinsam mit seinen Töchtern die Auftritte genoss.

Norman Langen steht seinen weiblichen Kolleginnen in nichts nach und überzeugt mit seinem Reggaetown-Schlager. Von seinem ganz eigenen und authentischen Stil konnten sich die Fans hautnah überzeugen lassen. Sie genossen "Dieses Gefühl" – und viele weitere Songs.

Tiefe Bässe, leidenschaftliche Gitarrenriffs und jede Menge schwarze T-Shirts, dazu durch die Luft fliegende Haare und in die Luft gestreckte Arme: "Summer Night Dream" am Samstag hatte alles zu bieten, was ein Tributekonzert haben muss.

Auch wenn die originalen Bands nicht persönlich auf der Bühne standen, heizten die Tribute-Bands der Menge ordentlich ein. Andreas Löffelad von Borilla Entertainment, der die Gruppen gebucht hatte, zeigte sich zufrieden mit seiner Wahl – und auch die Fans feierten ordentlich mit. "Voltbeat – A Tribute to Rock ’n’ Roll" stand zum zweiten Mal in Dormettingen auf der Bühne. "Es war unbeschreiblich für mich", offenbarte Frontsänger Heiko: "Im Vergleich zum letzten Mal sind die Leute bei unserem Auftritt viel mehr aus sich herausgekommen." Im vergangenen Jahr standen die fünf Musiker aus Zweibrücken zum ersten Mal überhaupt auf einer Bühne in Baden-Württemberg.

Der Gig beim "Summer Night Dream" hat ihnen dazu verholfen, sich vom Status des Lokalmatadoren zur semi-professionellen Band zu etablieren. Sie haben nicht nur eine neue Internetplattform und brandneue In-Ear-Technik, sondern performten am Samstag auch Tracks aus dem neuen Album von "Volbeat", die noch nie live gespielt wurden – auch nicht vom Original. Die Fans waren begeistert. "Da keine Noten vorliegen, mussten wir die Musik eins zu eins selbst heraushören", berichtete die Band von ihren Vorbereitungen auf die Premiere: "Wir kennen unsere Vorbilder schon lange und haben uns auch bei den neuen Songs an ihnen orientiert", hieß es. Das neue Album gehe in die Richtung Kommerz mit Einflüssen aus alten Alben. "Wir versuchen stets den Spagat dahingehend zu schaffen, dass wir dem Original so nahe wie möglich kommen, uns dabei aber nicht selbst verlieren", so Lead-Guitarist Jörg.

Mit im Programm war auch "Reckless Roses" aus Ungarn, die fast wöchentlich Auftritte in Deutschland haben. "Unsere langen Fahrtzeiten überbrücken wir gerne mit zwölfstündigen Diskussionen", erklärte Frontsänger Norbert. Auf der Fahrt nach Dormettingen wurde darüber argumentiert, ob peinliche Videos der Gruppe veröffentlicht werden sollten. "Wir sollten sie löschen", folgerte Gitarrist Dani. "Iron Maidnem" war ebenfalls mit von der Partie und brachte feinstes Iron-Maiden-Feeling unter die Menge. Der Regenschauer zur Nacht hin, der dunkle Wolken und Schlamm mit sich brachte, komplettierte die wilde Rock-Atmosphäre.

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