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Dormettingen Schiefer-Restaurant soll größer werden

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Beim Restaurant Schieferhaus im Dormettinger SchieferErlebnis sind größere Maßnahmen geplant. Zum einen will die Gemeinde für 2021 den ELR-Antrag auf Erweiterung des Gastronomiegebäudes stellen, zum anderen will Pächter Dirk Bamberger für den Winterbetrieb Glaspagoden zur Überdachung der großen Seeterrasse installieren. Foto: Visel

Dormettingen - Dormettingen ist seit 2020 Schwerpunktgemeinde im Rahmen des Entwicklungsprogramms ländlicher Raum (ELR). Für 2021 werden vier Anträge gestellt – so für die Erweiterung des Restaurants im Schieferpark.

Der Gemeinde, so Bürgermeister Anton Müller, sei es wichtig, auch private Maßnahmen über das Programm zu fördern. Für den Förderschwerpunkt "Arbeiten" wurde daher der Neubau einer Gewerbemehrzweckhalle an erster Stelle angemeldet. Die Gemeinde selbst wird im Rahmen des Schwerpunkts "Grundversorgung/Sonderlinie Dorfgastronomie" die Erweiterung des Restaurants Schieferhaus beantragen. Dort sollen laut Müller die Küche vergrößert sowie weitere Lagerflächen geschaffen werden.

Gemeinderat stimmt Vorgehen zu

Zwei weitere Anträge betreffen den Einbau einer Wohnung in einem Gebäude in der Inneren Dorfstraße sowie die Projektbetreuung fürs Förderprogramm. Der Antrag auf Abbruch der Dreschhalle kann laut Müller in Absprache mit dem Regierungspräsidium Tübingen auch für das Jahr 2022 gestellt werden. Der Gemeinderat hat diesem Vorgehen zugestimmt.

Um das Restaurant Schieferhaus ging es in der Sitzung dann ein zweites Mal. Der Pächter, die Firma See-Event GmbH von Dirk Bamberger, stellte den Bauantrag auf Errichtung von Glaspagoden auf der Seeterrasse. Dadurch, so Müller, könnten weitere rund 70 Sitzplätze im Innenbereich während der Wintersaison geschaffen werden. Wie der Antragsteller darlegte, habe sich während des Sommers gezeigt, dass der Betrieb nur mit zwei Restaurantleitern und weiterem Küchenpersonal betrieben werden könne. Ohne die Einhausung der Terrasse müsste ein Teil der Mitarbeiter entlassen werden.

Höchste Kuppel maximal vier Meter hoch

Der gesamte Baukörper der Glaspagoden hat mit Abstufungen eine Länge und Breite von je rund zwölf Metern. Die höchste Kuppel ist maximal vier Meter hoch.

Während die Gemeindeverwaltung beantragte, die Errichtung des Wintergartens auf zunächst drei Jahre zu genehmigen, wurde aus der Mitte des Gemeinderats der Antrag auf Vertagung gestellt, weil noch einige wichtige Informationen fehlten. Diesem Antrag wurde zugestimmt.

Laut Müller soll dem Bauantrag gleichwohl so schnell wie möglich zugestimmt werden: "Wir alle wollen den Pächter des Schiefer-Restaurants nicht beeinträchtigen."

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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