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Dormettingen Müller: Schüttung und Wasserqualität exakt erfassen

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Anton Müller Foto: Schwarzwälder Bote

Dormettingen (bv). Der Gemeinderat Dormettingen hat in Sachen Plettenberg-Erweiterung folgende einige Forderungen gestellt.

So soll hinsichtlich der Trinkwasserversorgung der Gemeinde die Quellschüttung und die Qualität des Wassers der Hangquelle im Zuge weiterer Untersuchungen möglichst exakt erfasst werden, damit Veränderungen in Menge und Qualität nach einer Erweiterung des Plettenbergsteinbruchs beurteilt werden können.

Sollten sich tatsächlich Veränderungen bei der Quellschüttung ergeben, müssen Ersatzmaßnahmen ergriffen werden, um die Trinkwasserversorgung mit Eigenwasser auch zukünftig aufrechterhalten zu können. Hierzu schlägt die Gemeinde vor, als eine solche Ersatzmaßnahme die Neufassung der Schömberger Quelle, die in der Nähe des Hochbehälters liegt, festzuschreiben. Die Schömberger Quelle liege wesentlich tiefer am Hangfuß und werde von der Gemeinde Dormettingen derzeit nur untergeordnet genutzt.

In Sachen Abschlussbetriebsplan Ölschiefertagebau fordert Dormettingen eine Anbindung des Schlichemwanderwegs an die geplante Fußwegverbindung zwischen SchiefereErlebnis und Werkforum. Zudem wurde eine weitere Entwässerung nördlich der SchieferErlebnis-Zufahrt sowie zwischen diesem Gelände und dem Wald beantragt. Den weiteren Festsetzungen des Abschlussbetriebsplans stimmte der Gemeinderat zu. Der Abschlussbetriebsplan für den Ölschiefertagebau beschreibt die Wiedernutzbarmachung der Rahmenbetriebsplanfläche mit Ausnahme des SchieferErlebnis. Der Abschlussbetriebsplan regelt die ordnungsgemäße Einstellung des Bergbaus. Hierzu zählt eine gesicherte Folgenutzung sowie die Gewährleistung, dass keine negativen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt aus dem Abbauvorhaben bestehen bleiben.

Von besonderer Bedeutung für Dormettingen ist die Erschließung mit Wegen. So sollen vier Wege und eine Fußwegverbindung ausgewiesen werden. Drei sollen mit einer Breite von dreieinhalb Metern asphaltiert werden; ein vierter soll als Wiesenweg ausgewiesen werden.

Nach der Besprechung mit der Gemeinde wurden die Wege noch einmal leicht verändert, die Anbindung des Schlichemwanderwegs an den Fußweg zum SchieferErlebnis sei aber noch nicht in der besprochenen Weise in den Plan übernommen worden, sagte Bürgermeister Anton Müller. Aus Sicht der Verwaltung sollte aber darauf bestanden werden.

Die Maßnahmen sollen bis 31. Dezember 2025 abgeschlossen sein. Die Flächen können dann als landwirtschaftliche Nutzflächen rekultiviert werden.

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