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Dormettingen Müller: "Innenentwicklung weiter im Blick"

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Anton Müller Foto: Schwarzwälder Bote

Dormettingen. "Auf ein in allen Belangen anspruchsvolles, aber auch erfolgreiches Jahr" hat der Dormettinger Bürgermeister Anton Müller zurückgeblickt.

Neben einer enormen Bautätigkeit stellten auch die Kommunalwahlen eine Herausforderung dar. Die Wahl des neuen Gemeinderats habe eine Zäsur dargestellt, weil einige langjährige Räte nicht mehr kandidiert hätten: "Aber auch im neuen Gremium ist der Geist der Kooperation und der Zusammenarbeit schon zu spüren." Dies mache ihn zuversichtlich, dass die gute Arbeit im Gemeinderat fortgesetzt und große Aufgaben in einem harmonischen Umfeld angegangen werden könnten.

Mit der Innensanierung und dem Umbau der Mehrzweckhalle sei ein "wichtiger Meilenstein" zu Ende gebracht worden. Die Mittel von etwas mehr als einer halben Million seien gut investiert worden.

Weiter erinnert Müller an die Sanierung der Ortsdurchfahrt und an den neuen Außenspielplatz im Kindergartenbereich. Junge Familien und bauwillige Bürger dürften sich darüber freuen, dass die Erschließung des dritten Bauabschnitts Bruck weitgehend zum Abschluss gebracht werden konnte. Für die neuen Bauplätze gebe es viele Interessenten.

Weiter sei das Gemeindeentwicklungskonzept als Grundlage für den Antrag als ELR-Schwerpunktgemeinde erstellt worden. Müller: "Es darf als großer Erfolg gewertet werden, dass Dormettingen für die Jahre 2020 bis 2024 als ELR-Schwerpunktgemeinde ausgewiesen wurde und somit erhebliche Zuschussmittel aus dem europäischen Förderprogramm fließen werden." So würden nun weitere Bebauungsmöglichkeiten im Ortszentrum geschaffen. "Konsequent werden wir den Weg der Innerortsentwicklung fortsetzen", betont der Bürgermeister. Allerdings werde der Einbruch bei der Gewerbesteuer die Finanzierung der anstehenden Projekte erschweren und die Gemeinde vor finanzielle Herausforderungen stellen.

Im kulturellen Bereich sei 2019 ebenfalls wieder ein außergewöhnliches Jahr gewesen. Der Musikverein habe das 100-jährige Bestehen gefeiert, und der Arbeitskreis Freizeit und Kultur habe ein abwechslungsreiches Programm gestaltet, das mit der Kunstausstellung einen erfolgreichen Abschluss fand. Das Elements-Festival wertet Müller als Volltreffer. Schon jetzt werde das Festival im Mai vorbereitet, "das zum Magnet für die ganze Region geworden ist". Geplant sei unter anderem einen Kinder- und Jugendtag für Zwölf- bis 16-Jährige und deren Eltern. Mit Elements-Veranstalter Dirk Bamberger sei auch "ein guter Pächter" für das Restaurant Am Schiefersee gefunden worden.

Das Jahr 2020 werde ebenfalls durch Bau- und Planungsprojekte geprägt. Das Innerortsbaugebiet Kaffeebühl werde an einen Investor übergeben. Mit der Erneuerung eines ersten Abschnittes der Äußeren Dorfstraße im Bereich des Rathauses und der dortigen Platzgestaltung werde die Innenentwicklung in die nächste Phase gehen. Der Bau eines neuen Bauhofs soll laut Müller planerisch zu Ende gebracht und möglichst noch in diesem Jahr begonnen werden. Damit rücke in Sachen Innenentwicklung der Bereich vom Bürgerhaus bis zur Dreschhalle in den Mittelpunkt.

Der Bürgermeister dankte allen Personen, die sich für ihre Gemeinde einsetzen und sich um ihre Mitbürger kümmern: "Dieser Einsatz ist von unschätzbarem Wert."

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