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Dormettingen Entlaufene Hunde machen Straßen unsicher

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Sie haben ein Händchen für verlaufene Tiere: Tanja und Thomas Mandler vom Tierrettungsdienst Zollernalb. Foto: Dillmann

Dormettingen - Zwei kleine Hunde, die ausgebüxt waren, sind mittlerweile wieder zuhause - dank des Tierrettungsdiensts Zollern­alb. Die Tiere haben am Sonntagmittag auf den verschneiten und nebligen Straßen in Dormettingen eine Rettungsaktion ausgelöst.

Die Halterin der beiden Hunde sitzt im Rollstuhl. Als sie Müll entsorgen wollte, entwischten die beiden Hunde – nicht zum ersten Mal, wie Nachbarn berichteten.

Weil der Hausherr das Wochenende über verreist war, kam es, dass die zwei Streuner stundenlang über unzählige Hintergärten bis hin zum Feldweg bei der Firma Weckenmann gelangten. Sie überquerten immer wieder die Straße, liefen vor Autos oder bellten ihnen hinterher.

Tierheim in Tailfingen war unterbesetzt

Passanten gegenüber verhielten sie sich scheu. Da sie kreuz und quer durch den Ort liefen und keine Begleitperson zu sehen war, konnten die Tiere zunächst nicht zugeordnet werden.

Ein Anruf beim Polizeinotruf wurde mit dem Kommentar quittiert: "Sie werden schon nicht sterben, wenn sie paar Minuten alleine draußen sind." Und der Ratschlag erging, man solle sich von den Vierbeinern fernhalten. Wenn man gebissen werde, sei man selbst schuld. Auch Bürgermeister Anton Müller wusste nicht, wer für streunende Hunde zuständig ist. Es gebe immer wieder Hunde, die frei herumlaufen, sagte er.

Das Tierheim in Tailfingen war offenbar unterbesetzt. Eine Mitarbeiterin gab an, dass sie niemanden losschicken könne. Sie verwies auf den Bauhof, der die Tiere einfangen solle – an einem Sonntag. Das Tierheim Rottweil fühlte sich für Dormettingen nicht zuständig.

Tierrettungsdienst Zollernalb fing Hunde ein

Rettung brachte schließlich der Anruf beim Tierrettungsdienst Zollernalb mit Sitz in Schömberg: Nach einer Such- und Fangaktion von zwei Stunden waren die zwei Hunde wieder daheim.

Tanja und Thomas Mandler vom Rettungsdienst stellten klar, dass das jeweilige Tierheim für Hunde ohne Halter zuständig ist. Außerhalb der Öffnungszeiten sollte ein Anruf bei der Polizei die Notrufnummer des Tierheims ergeben, die 24 Stunden durchweg erreichbar sein müsse: "Wenn man einen Hund ohne Begleitperson sieht, sollte man sofort eingreifen", sagt Tanja Mandler.

Nachdem das zuständige Tierheim informiert worden sei, hänge das weitere Vorgehen von der Situation ab. Zutrauliche Hunde könnten gesichert werden. Wenn ein Hund aber ängstlich oder aggressiv sei, sollte man unbedingt Abstand halten, aber möglichst Sichtkontakt behalten, bis das zuständige Personal eintreffe. Auf keinen Fall sollte man sich selbst in Gefahr bringen, betont Tanja Mandler.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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