Vereine: Schriftführerin und Kassierer wollen aufhören / Eindringlicher Appell an die Mitglieder

Dormettingen. Die Narrenzunft "Rutsch nom" Dormettingen habe ungeachtet des Coronavirus "eine schwere Zeit vor sich", teilt der Vorstand mit. Die Mitgliederversammlung, die am 9. Mai stattfinden sollte, sei bereits verschoben worden.

Sobald ein neuer Termin feststehe, werde man diesen bekanntgeben. Bei der Mitgliederversammlung würden alle Narrenräte zur Wiederwahl stehen. Schriftführerin Felizitas Diller und Kassierer Clemens Bertsch würden aus dem Gremium ausscheiden.

Daher appellieren die Vorstandsmitglieder an die Narren: "Wir benötigen dringend neue Narrenräte, die ihre Leidenschaft für die Narretei mit uns teilen." Mit nur bis zu vier Personen könne man die Arbeit nicht bewältigen. Für die Zukunft habe man Veränderungen vorgesehen und neue Ziele gesteckt, für deren Umsetzung man jederzeit neue Narrenräte aufnehmen werde.

Doch die Tätigkeiten im Narrenrat bestünden nicht nur aus Arbeit, sondern schenkten viele schöne Momente und Erfahrungen, heißt es. Bei der Klausurtagung im Großwalsertal im vergangenen Jahr habe man nicht nur neue Ideen für die Zunft entwickelt und Papierkram erledigt, sondern auch Witziges, Schönes und Aufregendes erlebt: gemeinsames Kochen, Wandern im Gebirge, Besuch des Konstanzer Weihnachtsmarkts und einen gemütlichen Abend am Lagerfeuer.

Fazit des Narrenrats: "Wir würden uns freuen, wenn wir diese Erlebnisse zukünftig mit noch mehr Vereinskollegen teilen dürfen."

Nach wie werde Interessenten die Möglichkeit geboten, ein Schnupperjahr ohne anschließende Verbindlichkeiten zu absolvieren. Zudem freue sich das Gremium über passive Narrenräte, die diesem bei der Organisation der Vereinsarbeit zur Seite stehen.